• 14.06.2010, 13:14:01
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"Kunst im Park" im Schlosspark Grafenegg

Landtagspräsident Penz eröffnete weiteres Kunstobjekt

St. Pölten (OTS/NLK) - "Kunst im Park" - auch das ist Grafenegg.
Im Schlosspark wurde gestern, Sonntag, 13. Juni, das letzte von
insgesamt acht Werken zeitgenössischer Künstler von Landtagspräsident
Ing. Hans Penz eröffnet. "tür + tor" heißt das Betonobjekt, das der
deutsche Künstler Manfred Pernice in die Öffnung des so genannten
"Schwarzen Tores" in der Schlossmauer eingepasst hat.

Die acht Kunstwerke im Schlosspark wurden in den vergangenen drei
Jahren von zeitgenössischen Künstlern aus aller Welt erstellt. Für
Penz ist "Kunst im Park" im Schlosspark Grafenegg ein weiteres
Beispiel für das vielfältige Kunst- und Kulturgeschehen in
Niederösterreich. Diese Vielfalt werde getragen von einem Klima der
Toleranz und der Offenheit gegenüber Künstlern, von ihrer Kreativität
und ihrer Innovationskraft. "Der Grafenegger Schlosspark mit seiner
großartigen Natur und seiner vielfältigen Kunst, Kultur und
Architektur ist somit auch ein idealer Ort, um auf Entdeckungsreisen
zu gehen", so der Landtagspräsident.

Den Anfang von "Kunst im Park" machte Mark Dion (USA) im Jahr 2007
mit seinem märchenhaft anmutenden "Buchsdom Tower", rechts vom
Schloss gelegen. Im Winter 2008 folgten ein im Schlosspark gedrehter
Film von Catrin Bolt (Österreich) sowie zwei skulpturale Arbeiten von
Werner Feiersinger (Österreich) und Little Warsaw (Ungarn). Seit
Sommer 2009 sind drei weitere Arbeiten im Schlosspark zu sehen: von
Bethan Huws (Großbritannien) in Bronze gegossene Kleiderständer, die
sich unter die Bäume des Parks reihen, von Elke Krystufek
(Österreich) - eine massive Mauer, die sich kritisch mit
struktureller und psychischer Gewalt von Männern an Frauen
auseinandersetzt sowie von Marjetica Potrc (Slowenien) ein
Trinkbrunnen am westlichen Ende des Parks.

Das Kunstobjekt von Manfred Pernice nimmt auch Bezug auf die
historische Dimension des Ortes. Durch das "Schwarze Tor" wurden in
der Zeit, als Grafenegg noch die Gerichtshoheit hatte, bis Mitte des
19. Jahrhunderts die zum Tode Verurteilten zur Hinrichtungsstätte
außerhalb der Schlossmauern geführt.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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