- 12.06.2010, 13:08:57
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SPÖ-Bundesparteitag (6): Foglar - Es muss Schluss damit sein, dass wir jede Krot schlucken
Blecha: Die SPÖ ist wieder kämpferisch
Wien (OTS/SK) - "Die Sozialdemokratie und die Gewerkschaft sind
die einzigen, die die wahren Verursacher der Krise benennen und damit
dürfen wir nicht aufhören", erklärte ÖGB-Präsident Erich Foglar am
41. ordentlichen Bundesparteitag am Samstag. "Es kann keinen
treffenderen Slogan geben als 'Zeit für Gerechtigkeit'. Es muss
Schluss damit sein, dass wir jede Krot der Neoliberalen schlucken
müssen", betonte Foglar und unterstrich: "Wir werden unseren
Bundeskanzler Werner Faymann und seine Forderungen nach einem neuen
sozial gerechten Steuersystem voll und ganz unterstützen."
Pensionistenverbandspräsident Karl Blecha sprach in seiner Rede von
einem "Parteitag, der in die Geschichte eingehen wird". Hinter den
Lösungsansätzen der Sozialdemokratie stehen Durchsetzungswille und
Durchsetzungskraft, so Blecha, der bekräftigte: "Die SPÖ ist wieder
kämpferisch." ****
Durch Bundeskanzler Werner Faymann könnten alle sozialdemokratischen
Forderungen durchgesetzt werden, so Blecha: "Die Forderungen nach
einer Bankenabgabe oder einer Finanztransaktionssteuer wurden nur
durch unseren Bundeskanzler europaweit propagiert und gehört." Die
SPÖ werde von diesem Parteitag die Leidenschaft für Gerechtigkeit und
die Verantwortung für die kommenden Generationen mitnehmen und einen
sozial gerechten Umverteilungsprozess von oben nach unten einleiten,
so Blecha.
Zeit, dass Menschen wieder wissen, wofür Sozialdemokratie
steht
Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgsteller stellte sich
ebenfalls hinter Bundeskanzler Werner Faymann und seine
Politikgestaltung. "Es ist Zeit, dass die Menschen wieder wissen,
wofür die Sozialdemokratie steht und es ist Zeit, dass wir unsere
Stimme erheben und für soziale Gerechtigkeit geschlossen eintreten."
Burgstaller zeigte sich begeistert über die Initiative Werner
Faymanns für ein europaweites Bürgerbegehren, um die
Finanzmarktregulierung innerhalb der Europäischen Union zu
verbessern. "Mit dieser Entscheidung, liegst du vollkommen richtig
lieber Werner", betonte die Salzburger Landeshauptfrau. (Forts.) ab
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