• 12.06.2010, 08:51:20
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Marek zu Spitalsschließungen: Rasenmäher-Politik der SPÖ verunsichert die Menschen in Wien

Wer kein Ziel hat, der kann jeden Tag in eine andere Richtung rennen

Wien (OTS) - "Die Pläne der SPÖ zur österreichweiten Schließung
von Spitälern mit weniger als 300 Betten offenbaren einmal mehr deren
völlig fehlende soziale Verantwortung", so Christine Marek,
Landesparteiobfrau der Wiener Volkspartei heute, Samstag.

"Was die Menschen in Wien und in ganz Österreich gerade in diesen
wirtschaftlich schwierigen Zeiten gar nicht brauchen können ist die
Verunsicherungspolitik der SPÖ. Trotz Regierungsverantwortung auf
Bundesebene und absoluter Machtkonzentration in Wien agiert die SPÖ
völlig planlos in der Gesundheitspolitik."

Statt dem versunkenen Gesundheitsminister Stöger übernehme einfach
der SPÖ Finanzstaatssekretär und Wiener SPÖ Bezirksobmann Schieder
das Thema und das bedeute nur eines - "nach Rasenmäher-Methode werden
einfach Häuser unter einer gewissen Bettenzahl geschlossen.
Notwendige Reformen bleiben dabei auf der Strecke - stattdessen
verliert sich die SPÖ in parteiinternen Flügelkämpfen und Zurufen aus
allen Ecken Österreichs."

"Wer kein Ziel hat, der kann jeden Tag in eine andere Richtung
rennen" - und so sei es für Bundeskanzler Faymann auch ein leichtes
am Dienstag die Schließung von Spitälern zu fordern und am Mittwoch
nichts mehr davon wissen zu wollen.

"Einzige Ausnahme dieser ZickZack-Politik ist SPÖ-Wien-Chef Häupl -
denn er billigt trotz Faymanns Rückzieher nach dem Voves-Ordnungsruf
das Vorgehen weitere Spitäler in Wien auf Grundlage ihrer
Bettenanzahl zu schließen", so Marek.

Semmelweis-Klinik, das SMZ Floridsdorf und das Orthopädische
Krankenhaus Gersthof sollen in das neue Krankenhaus Nord übersiedeln.
In diese drei Häuser fließe bereits seit einiger Zeit kein einziger
Cent mehr - und das obwohl das Krankenhaus Nord aller frühestens
2015 in Betrieb gehen wird.

"Auch Pläne einer intelligenten Nachnutzung der Standorte sind kaum
absehbar.
Dabei bräuchte es dringend einen Standort für Kinder-Rehabilitation
in Wien, sowie neue Kapazitäten im Bereich der Akutgeriatrie. Bei der
Kinder-Reha würde sich die Semmelweisklinik mit ihren vielen
Grünflächen gut anbieten", schlägt ÖVP Wien Obfrau Christine Marek
vor.

"Allen ist bewusst, dass es Reformen im Gesundheitsbereich braucht -
jedoch müssen diese anhand von Leistungsdaten und transparenten
Kennzahlen durchgeführt werden, nicht anhand willkürlich gewählter
Bettenzahlen!" Gerade die Ordensspitäler in Wien sind ein
hervorragendes Beispiel effizienter und patientengerechter Arbeit.
Sie haben 14% Kostenvorsprung und 200 Mio Einsparung gegenüber den
städtischen Krankenhäusern.

"Unvorstellbar nur im Ansatz an Schließungen dieser effizienten
Ordensspitäler zu denken! Häupl nimmt ein hohes Risiko in Kauf - die
Gesundheit der Wienerinnen und Wiener", warnt Marek abschießend.

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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