- 10.06.2010, 14:22:46
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Österreichische Beiträge für Journalistenpreis des Europäischen Parlaments 2010 nominiert
Preis zeichnet journalistische Beiträge zum besseren Verständnis der europäischen Politik aus
Wien (OTS) - Vier journalistische Beiträge aus Österreich nehmen
an der europaweiten Endrunde des Journalistenwettbewerbs des
Europäischen Parlaments 2010 teil. Eine fachkundige Jury hat aus
allen Einsendungen je einen Beitrag aus jeder Kategorie - Print, TV,
Radio, Online - nominiert. Die Vorauswahlsieger gehen nun gemeinsam
mit den Siegerbeiträgen der anderen 26 EU-Länder ins Rennen um den
Preis.
Drei Kriterien waren für die Bewertung der Jury ausschlaggebend: der
Europabezug, die journalistische Qualität und der Beitrag zum
besseren Verständnis der EU. In der Kategorie Print wurde der Artikel
"Brüssels langer Arm" von Othmar Lahodynsky und Martina Lettner
nominiert. Der Artikel wurde im Umfeld der Europawahlen 2009 im
profil veröffentlicht und fasst die vergangenen und laufenden
Aktivitäten der Europäischen Union in unterschiedlichen
Politikbereichen anschaulich zusammen.
ORF-Journalistin Cornelia Primosch geht für die Kategorie TV ins
Rennen. In ihrem Beitrag für die Sendung "Hohes Haus" hat die
Brüssel-Korrespondentin die Anhörungen der zukünftigen Kommissare
durch das Europäische Parlament im Jänner dieses Jahres aus nächster
Nähe mitverfolgt.
Nationale Vorauswahlsiegerin in der Kategorie Radio ist Julia Gindl.
Ihr Beitrag für das Ö1-Magazin Digital.Leben beschäftigt sich mit dem
europaweiten Weblog-Projekt "Café Babel" und setzt sich dabei mit dem
immer wichtiger werdenden Thema der europäischen Öffentlichkeit
auseinander.
Zum besten Online-Beitrag wurde eine Reportage von Ferdinand
Hennerbichler gewählt, die unter dem Titel "Schicksalsjahr 1989" auf
WienInternational.at veröffentlicht wurde. Der Artikel schildert die
Erlebnisse eines ungarischen Grenzbeamten während des Falls des
Eisernen Vorhangs.
Aus den 27 VorauswahlsiegerInnen pro Kategorie wählt nun eine Jury,
bestehend aus drei Europaabgeordneten, sechs Medienvertretern und dem
für Kommunikation zuständigen Vizepräsidenten des EU-Parlaments, die
besten Beiträge aus. Der Journalistenpreis wird am 15. Oktober in
Brüssel verliehen und ist mit 5.000 Euro pro Kategorie dotiert. Im
Vorjahr wurden Beiträge aus Deutschland, Ungarn und Polen
ausgezeichnet.
Rückfragehinweis:
Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Österreich
Mag. Georg Pfeifer, Presse-Attaché
Tel.: (++43-1) 516 17/206
mailto:[email protected]
http://www.europarl.at
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