- 10.06.2010, 12:32:55
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Tauß: Prölls Verhalten ist Erpressung
Die Zukunft von Kindern und Jugendlichen ist keine Verhandlungssache
Wien (OTS/SK) - "Die Mindestsicherung ist dringend notwendig und
war schon beschlossene Sache. Dass Pröll die Transparenzdatenbank nun
zum Tauschobjekt macht, ist Erpressung. So ein Verhalten ist
untragbar", so die Bundesvorsitzende der Jungen Generation Tina Tauß.
"Die Mindestsicherung betrifft 270.000 Menschen in Österreich,
darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Deren Zukunft darf kein
Spielball für parteipolitische Verhandlungen sein."****
Die geplante Mindestsicherung sei ein wichtiger Schritt, um Menschen
nicht in die Armutsfalle geraten zu lassen, betonte Tauß. Gerade für
junge Menschen, die keine Arbeit fänden, würde die Bedarfsorientierte
Mindestsicherung einen Fortschritt bedeuten. "Junge Menschen brauchen
Perspektiven. Die Mindestsicherung ist keine 'soziale Hängematte',
sondern erleichtert durch begleitende AMS-Maßnahmen den Ein- und
Wiedereinstieg in das Berufsleben", so Tauß. Auch viele Kinder und
Jugendliche seien indirekt von Armut gefährdet, erinnerte Tauß. Für
diese sei die Mindestsicherung existenziell: "Kinder dürfen nicht
ins soziale Abseits gestellt werden. Sie haben das Recht, an der
Gesellschaft teilzunehmen." Tauß appelliert daher an Pröll, "Wort zu
halten" und das Regierungsabkommen zur Einführung der
Mindestsicherung einzuhalten: "Sonst muss man sich fragen, was das
Wort des ÖVP-Obmanns Pröll überhaupt wert ist." (Schluss) sc
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