OTS0097 / 10.06.2010 / 10:30 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Klima- und Energiefonds
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Berlakovich: Klima- und Energiefonds startet mit 35 Millionen Euro größte Photovoltaik-Förderaktion in Österreich - BILD

Utl.: Details der "Förderaktion Photovoltaik" stehen ab heute online zur Verfügung. =

Förderungsaktion Photovoltaik-Anlagen 2010 = vergrößern

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BILD zu OTS - v.l.n.r. Ingmar Höbarth (Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds) und Umweltminister Niki Berlakovich

  • Fotograf: Thomas Preiss
  • Fotocredit: Klima- und Energiefonds/APA-OTS/Preiss
  • Ort: Österreich / Wien

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   Wien (OTS) - Bei der heutigen Pressekonferenz präsentierten
Umweltminister Niki Berlakovich und Klima- und Energiefonds
Geschäftsführer Ingmar Höbarth die "Photovoltaik-Förderaktion 2010".
   Der Klima- und Energiefonds richtet sich mit seiner "Förderaktion
Photovoltaik 2010" ausschließlich an private Haushalte, die eine
Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis fünf Kilowatt-Peak
installieren wollen. "Es freut mich, dass wir mit dem Schwerpunkt
"Photovoltaik" heuer 35 Millionen Euro an Private vergeben können.
Das ist fast doppelt so viel wie 2009. Der Ausbau der Photovoltaik
ist die zukunftsweisende Technologie zur klimafreundlichen Produktion
von Strom. Diese Förderaktion leistet deshalb einen wichtigen Beitrag
zur Erreichung unseres Zieles von 34% Anteil erneuerbare Energie und
bringt uns einen Schritt näher zur Energieautarkie in Österreich",
erklärt Umweltminister Niki Berlakovich. "So viel Geld stand für die
Förderung der PV in Österreich noch nie zur Verfügung. Mit diesen 35
Millionen Euro können dreimal so viele Anlagen wie 2009, das sind
mindestens 5.500 Anlagen, gefördert werden. Auch die österreichische
Wirtschaft profitiert von der PV-Aktion mit rund 110 Millionen Euro
an zusätzlichen Umsätzen", freut sich Ingmar Höbarth, Geschäftsführer
des Klima- und Energiefonds. 
Höhere Fördersätze für "Gebäudeintegrierte Photovoltaik"
   Wer sich für eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage
entscheidet, kann außerdem mit höheren Fördersätzen als für eine
klassische Aufdach-Anlage rechnen. Diese innovative Technologie
übernimmt eine direkte Gebäudefunktion, zum Beispiel als Fassade,
Dach, Balkonverkleidung oder sogar Sonnenschutz. "Die Spezialisierung
österreichischer Unternehmen auf gebäudeintegrierte Photovoltaik gilt
als die Zukunftshoffnung auf dem internationalen Markt. Dieser neue
Baustoff ermöglicht völlig neue architektonische Lösungen und kann so
ein Symbol für den Aufbruch in das Solarzeitalter werden", ist
Höbarth überzeugt.
   Die Förderaktion 2010 schließt direkt an die Förderung des
Vorjahres an. 2009 konnten mit einem Fördervolumen von rund 20
Millionen Euro insgesamt über 1.800 Anlagen mit einer Gesamtleistung
von 8,400 kW errichtet werden.
   Der Klima- und Energiefonds hat, um der zu erwartenden großen
Nachfrage gerecht werden zu können, das Einreichverfahren optimiert
und die technischen Systeme erweitert. Das Einreichverfahren ist nun
zweistufig gestaltet. Die Einreichtage sind nach Bundesländern
gestaffelt. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online und nach
dem "first-come - first-served" Prinzip. Das heißt, die Förderungen
werden nach dem Einlangen der Ansuchen pro Bundesland gereiht und
vergeben. 
   Antragsteller haben nun bis zum jeweiligen Bundesländerstart Zeit,
um ein verbindliches Angebot einzuholen, das eine der
Fördervoraussetzungen ist. 
   Der Einreichstart in den Bundesländern erfolgt zu den
nachfolgenden Zeiten: 
~
 Salzburg            ab 28.06.2010, 18:00 Uhr
 Vorarlberg          ab 28.06.2010, 18:00 Uhr 
 Burgenland          ab 29.06.2010, 18:00 Uhr 
 Wien                ab 29.06.2010, 18:00 Uhr 
 Niederösterreich    ab 30.06.2010, 18:00 Uhr 
 Kärnten             ab 05.07.2010, 18:00 Uhr 
 Tirol               ab 05.07.2010, 18:00 Uhr 
 Oberösterreich      ab 06.07.2010, 18:00 Uhr 
 Steiermark          ab 07.07.2010, 18:00 Uhr 
~
Sämtliche Informationen erhalten Sie ab heute unter:
www.klimafonds.gv.at/photovoltaik 
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=43&dir=201006&e=20100610_k&a=event
Rückfragehinweis:
   Klima- und Energiefonds
   Gumpendorferstraße 5/22
   01/585 03 90/29
   presse@klimafonds.gv.at
   www.klimafonds.gv.at 
	
							
												
							
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