- 09.06.2010, 09:40:36
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Marek zu SPÖ-Spitalsschließungen: Häupl und Faymann wollen 13 Wiener Spitäler zusperren!
ÖVP Wien-Chefin verlangt klare Worte der SPÖ-Stadtführung und des SPÖ-Gesundheitsministers
Wien (OTS) - "St. Anna-Kinderspital, SMZ Floridsdorf, Barmherzige
Schwestern, Hartmannspital und 9 weitere Spitäler allein in Wien -
die SPÖ schießt sich auf die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen
und Wiener ein und will 13 Spitalstandorte mit insgesamt 2.300 Betten
einfach zusperren", so Christine Marek, Landesparteiobfrau der Wiener
Volkspartei heute, Mittwoch. "Jahrelang hat vor allem die SPÖ jede
notwendige Reform im Gesundheitswesen blockiert und bei jeder
Gelegenheit mit dem Schreckgespenst der 2-Klassenmedizin gedroht.
Jetzt ist plötzlich jedes Mittel recht, um den Rotstift anzusetzen
und büssen müssen die Menschen in Wien."
Wo ist Bürgermeister Häupl?
Jetzt sei ein klares Bekenntnis der SPÖ-Stadtführung zum Wiener
Gesundheitssystem gefordert, denn "wenn so die Gesundheitspolitik der
SPÖ aussieht, dann kann man wirklich nur die Hände über dem Kopf
zusammenschlagen und hoffen nicht krank zu werden. Die Wienerinnen
und Wiener fragen zurecht: Wo ist Bürgermeister Häupl? Was sagt er zu
den Schließungsplänen seines Bundeskanzlers und langjährigen Wiener
Stadtrates Faymann? Oder ist sein Schweigen zur Rotstift-Politik der
Bundes-SPÖ gar stille Zustimmung?"
SPÖ Wien - Rationierung und Planwirtschaft
Die Menschen in Wien hätten ein Recht auf Beantwortung dieser Fragen:
"Im Herbst trifft Wien eine wichtige Entscheidung über den weiteren
Weg unserer Stadt. Seit gestern ist klar: Wenn es nach der SPÖ geht,
dann führt dieser Weg hin zu Rationierung und Planwirtschaft. Das hat
Wien nicht verdient!"
Die ÖVP Wien bekenne sich zu notwendigen Reformen im Gesundheitswesen
- der Abbau von Akutbetten sei unumgänglich aber nicht indem man
einfach kleinere Spitäler zusperrt. Zurecht müsse man sich fragen, ob
die SPÖ auch einmal über den Tellerrand geschaut hat. International
gehe der Trend in der Gesundheitspolitik nämlich eindeutig zu
wohnortnahen Versorgungsstrukturen, kleinen hochspezialisierten
Häusern. Stattdessen habe die Wiener SPÖ ihr Rezept schon gefunden -
große Prestigebauten am Stadtrand, die schon jetzt wieder am Rande
des Bauskandals stehen und die budgetierten Baukosten um ein
Mehrfaches überschreiten. Dort können alle Wienerinnen und Wiener
künftig dann hinpilgern, wenn sie medizinische Versorgung brauchen.
Die kleinen, hocheffizienten Spitäler werden nämlich dann zugesperrt
sein und nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wenn die SPÖ ihren Plan umsetzt, alle Häuser unter 300 Betten
zuzusperren, sind übrigens folgende Krankenhäuser in Wien betroffen:
- Kaiserin Elisabeth Spital (239 Betten)
- SMZ Floridsdorf (176 Betten)
- Orthopädisches Spital Gersthof (102)
- SMZ Sophienspital (92 Betten)
- St. Anna Kinderspital (118 Betten)
- Barmherzige Schwestern (209 Betten)
- Herz Jesu KH (139 Betten)
- Hartmannspital (162 Betten)
- St. Elisabeth Spital (148 Betten)
- St. Josef Spital (155 Betten)
- Orthop. Spital Speising (253 Betten)
- KH Göttlicher Heiland (275 Betten)
- Evangelisches Krankenhaus (236 Betten)
Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at
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