- 08.06.2010, 13:34:47
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Europäische Forschungsförderung - Beatrix Karl für vereinfachte Abwicklung
Wissenschafts- und Forschungsministerin begrüßt Initiative "Trust Researchers" - Vorbereitungen für 8. EU-Rahmenprogramm beginnen
Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl spricht sich für eine vereinfachte Abwicklung von Förderanträgen
im Rahmen der europäischen Forschungsförderung aus.
Österreich habe auf dieses Anliegen bereits im vergangenen Jahr
gemeinsam mit weiteren Mitgliedsstaaten in einem Brief an den damals
zuständigen EU-Kommissar aufmerksam gemacht und
EU-Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn habe dies bereits positiv
aufgenommen. Erfreulich ist aus Sicht der Ministerin nun auch das
Engagement der Forschungscommunity: "Die Initiative `Trust
Researchers` leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung
und in der laufenden Überzeugungsarbeit. Wir müssen diesen Appell
sehr ernst nehmen und an der Vereinfachung der administrativen
Verfahren in EU-Rahmenprogrammen arbeiten", so die Ministerin.
Mittlerweile haben europaweit mehr als 13.000 Forscherinnen und
Forscher auf der Plattform www.trust-researchers.eu die Petition
unterzeichnet, darunter mehr als 1.200 Forscherinnen und Forscher aus
Österreich. Heute wird die Petition von Vertretern der Initiatoren,
darunter die FFG, an EU-Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn und den
Vorsitzenden des ITRE Ausschusses des Europäischen Parlaments,
Herbert Reul, übergeben.
Beatrix Karl wird das Thema "Simplification" auch in die Gespräche
zum 8. EU-Forschungsrahmenprogramm aufnehmen. Der Beginn der
Gespräche erfolgt heute im Rahmen des Forum Forschung der
Universitätenkonferenz (uniko). Die EU-Rahmenprogramme für Forschung
haben für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich große
Bedeutung. Die Rückflüsse sind seit der ersten Teilnahme am 4.
Rahmenprogramm (70 Prozent) kontinuierlich gestiegen (7.
Rahmenprogramm: 130 Prozent).
"Österreichs Wissenschafts- und Forschungscommunity hat die Chance
genutzt, den Europäischen Forschungsraum aktiv mitzugestalten",
betont die Ministerin. Umso wichtiger sei es, dieses Engagement auch
künftig sicherzustellen und bereits jetzt unter Einbindung sämtlicher
Betroffener mit den Vorbereitungen und Diskussionen zur Gestaltung
des 8. Rahmenprogrammes (Laufzeit 2014 bis 2020) zu beginnen. Die
Beiträge fließen in das "österreichische Reflexionspapier" über das
8. Rahmenprogramm ein, das der Europäischen Kommission sowie den
anderen Mitgliedsländern vom BMWF bis Jahresende übermittelt werden
soll.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto:[email protected] www.bmwf.gv.at
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