Utl.: Neuausrichtung der EU-Verkehrsnetze hilft Österreich
überproportional =
Brüssel/Saragossa, 8. Juni 2010 (OTS) "Die Chance lebt: Der
Baltisch-Adriatische-Korridor kann bereits Ende dieses Jahres in die
prioritären TEN-Projekte der EU aufgenommen werden. Österreich würde
davon überdurchschnittlich profitieren. Ohne rot-weiß-roten
Schulterschluss geht das aber nicht. Vor allem Verkehrsministerin
Bures muss sich daher beim Ausbau der Koralmbahn als wichtigstes
Teilprojekt des Baltisch-Adriatischen-Korridors hinter Österreich
stellen. Unsere heimische Wirtschaft und die Bürger werden von dieser
verkehrstechnisch so wichtigen Achse am meisten profitieren.
Ministerin Bures muss für die österreichischen Interessen aufstehen",
forderte heute die Verkehrssprecherin der ÖVP-Delegation, Dr. Hella
Ranner, die auf Einladung der spanischen EU-Ratspräsidentschaft an
der Konferenz über die Zukunft des Transeuropäischen Verkehrsnetzes
in Saragossa teilnimmt. ****
Die Neuordnung des europäischen Straßen-, Schienen-, und
Wasserstraßennetzes komme jetzt in die heiße Phase - und die Revision
der TEN-Projekte sei gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für
Österreich von größter Bedeutung. "Wenn die Baltisch-Adriatische
Achse tatsächlich in die Liste der sogenannten Kernnetze der EU
aufgenommen wird, gibt es auch die Möglichkeit unsere
infrastrukturellen Schlüsselprojekte über entsprechende Fördermittel
der EU zu stützen. Das sind neben dem Hauptbahnhof Wien und dem
Semmering-Basistunnel neu eben vor allem auch die Koralmbahn zwischen
Graz und Klagenfurt einschließlich dem Grazer Hauptbahnhof", so die
ÖVP-Verkehrssprecherin.
Bei den TEN-T-Tagen in Saragossa präsentierte die EU-Kommission
ihr Arbeitspapier zum Grünbuch Verkehr und die damit verbundenen
Förderoptionen. "Den konkreten Gesetzesvorschlag erwarte ich für Ende
des Jahres. Das Europaparlament wird dann 2011 gemeinsam und
gleichberechtigt mit dem Rat darüber entscheiden", so Ranner weiter.
"Im Europaparlament kämpfe ich mit vollem Einsatz für dieses Projekt.
Ich erwarte mir den gleichen Einsatz für Österreich im Rat von
Ministerin Bures. Die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die
Schiene leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der
europäischen Klimaziele - ganz zu schweigen von der Verbesserung der
Wirtschaftsstandorte Großraum Graz und der gesamten südlichen
Steiermark sowie einer spürbaren Verkehrsentlastung für alle
Steirerinnen und Steirer", so Ranner abschließend.
Rückfragen:
Dr. Hella RANNER MEP, Tel.: +32-2-284-5898
(hella.ranner@europarl.europa.eu)
Mag. Andrea Strasser, EVP Pressedienst, Tel.: +32-473-311175
(andrea.strasser@europarl.europa.eu)
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OTS0163 2010-06-08/12:07
081207 Jun 10
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