OTS0163 / 08.06.2010 / 12:07 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: BAK / EU / EVP / Grünbuch / Koralmtunnel / Ranner / TEN-T


Ranner zu Koralmtunnel: Bures steht, Europa geht =


   Utl.: Neuausrichtung der EU-Verkehrsnetze hilft Österreich 
überproportional =
    Brüssel/Saragossa, 8. Juni 2010 (OTS) "Die Chance lebt: Der 
Baltisch-Adriatische-Korridor kann bereits Ende dieses Jahres in die 
prioritären TEN-Projekte der EU aufgenommen werden. Österreich würde 
davon überdurchschnittlich profitieren. Ohne rot-weiß-roten 
Schulterschluss geht das aber nicht. Vor allem Verkehrsministerin 
Bures muss sich daher beim Ausbau der Koralmbahn als wichtigstes 
Teilprojekt des Baltisch-Adriatischen-Korridors hinter Österreich 
stellen. Unsere heimische Wirtschaft und die Bürger werden von dieser 
verkehrstechnisch so wichtigen Achse am meisten profitieren. 
Ministerin Bures muss für die österreichischen Interessen aufstehen", 
forderte heute die Verkehrssprecherin der ÖVP-Delegation, Dr. Hella 
Ranner, die auf Einladung der spanischen EU-Ratspräsidentschaft an 
der Konferenz über die Zukunft des Transeuropäischen Verkehrsnetzes 
in Saragossa teilnimmt. ****
    Die Neuordnung des europäischen Straßen-, Schienen-, und 
Wasserstraßennetzes komme jetzt in die heiße Phase - und die Revision 
der TEN-Projekte sei gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für 
Österreich von größter Bedeutung. "Wenn die Baltisch-Adriatische 
Achse tatsächlich in die Liste der sogenannten Kernnetze der EU 
aufgenommen wird, gibt es auch die Möglichkeit unsere 
infrastrukturellen Schlüsselprojekte über entsprechende Fördermittel 
der EU zu stützen. Das sind neben dem Hauptbahnhof Wien und dem 
Semmering-Basistunnel neu eben vor allem auch die Koralmbahn zwischen 
Graz und Klagenfurt einschließlich dem Grazer Hauptbahnhof", so die 
ÖVP-Verkehrssprecherin.
    Bei den TEN-T-Tagen in Saragossa präsentierte die EU-Kommission 
ihr Arbeitspapier zum Grünbuch Verkehr und die damit verbundenen 
Förderoptionen. "Den konkreten Gesetzesvorschlag erwarte ich für Ende 
des Jahres. Das Europaparlament wird dann 2011 gemeinsam und 
gleichberechtigt mit dem Rat darüber entscheiden", so Ranner weiter. 
"Im Europaparlament kämpfe ich mit vollem Einsatz für dieses Projekt. 
Ich erwarte mir den gleichen Einsatz für Österreich im Rat von 
Ministerin Bures. Die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die 
Schiene leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der 
europäischen Klimaziele - ganz zu schweigen von der Verbesserung der 
Wirtschaftsstandorte Großraum Graz und der gesamten südlichen 
Steiermark sowie einer spürbaren Verkehrsentlastung für alle 
Steirerinnen und Steirer", so Ranner abschließend.
Rückfragen:
Dr. Hella RANNER MEP, Tel.: +32-2-284-5898 
(hella.ranner@europarl.europa.eu)
Mag. Andrea Strasser, EVP Pressedienst, Tel.: +32-473-311175 
(andrea.strasser@europarl.europa.eu)
	
							
												
							
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