Publizistikförderungen wird Medienszene nicht gerecht
Österreichischer Medienverband fordert verstärkte Förderung nichtkommerzieller Online- und Printmedien. Neuer Webauftritt und neue Mitglieder erhöhen Druck auf Politik.
Jun
11
Medienvernetzungstreffen
Wien (OTS) - "Mit der Verankerung der nichtkommerziellen
Rundfunkförderung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung
gesetzt worden", gratuliert Martin Aschauer, Präsident des
Österreichischen Medienverbands (ÖMVB), dem Verband Freier Radios
(VFRÖ). "Allerdings werden Freie Online-Medien nach wie vor von
keiner Förderung berücksichtigt, die Publizistikförderung wird der
Bandbreite der aktuellen Medienszene kaum gerecht. Inhalte der
Gegenwart in Medien der Zukunft dürfen nicht an Strukturen der
Vergangenheit scheitern", so Aschauer weiter.
Laut einer Meldung der Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) vom 31. Mai
2010 werden Österreichs Freien Rundfunkmedien Förderungen in der Höhe
von Euro 1.560,000,- ausgezahlt. Österreichs Parteien sind
eingeladen, mit dem Österreichischen Medienverband in Dialog zu
treten. Mediensprecher und Klubobmann Kopf (ÖVP) und
Medienstaatssekretär Ostermayr (SPÖ) wurden bereits die Forderungen
des Verbands der Freien Medien Österreichs übergeben.
(Forderungen des ÖMVB: http://medienverband.at/forderungen)
Neuer Webauftritt und neue Mitglieder erhöhen Druck auf Politik
Unter http://medienverband.at präsentiert sich die
Interessensvertretung Freier, unabhängiger Medien visuell
aufgefrischt und inhaltlich umfassender, um Mitgliedern und
Medieninteressierten eine breite Plattform für Service und
Information zu bieten.
Zudem freut sich der Österreichische Medienverband, zwei weitere
Medien vertreten zu dürfen. "Das Denkfabrikat", das Medium des
gleichnamigen Künstlerkollektivs und das Bewegtbildmedium "FHSpaceTV"
sind zwei wichtige Mitglieder, die verschiedener und deshalb
bereichernder für die österreichische Medienszene kaum sein könnten.
Vernetzung - der Tag der freien Medien
Der neue Webauftritt schafft beste Voraussetzungen zur
Vernetzungen der Freien Medien untereinander. Ideale Gelegenheit,
dies nicht nur virtuell, sondern auch real zu praktizieren, liefert
der Österreichische Medienverband mit dem Tag der Freien Medien am
15. Oktober im Quartier für Digitale Kunst in Wien.
Das nächste Medienvernetzungtreffen mit anschließendem
Rechercheworkshop findet am 11. Juni um 18.00 in der Neustiftgasse
36, 1070 Wien statt. Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen unter:
http://medienverband.at
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100531_OTS0189
http://www.rtr.at/de/pr/PI31052010RF
Tag der Freien Medien
Freie Medien präsentieren sich mit Infoständen, Präsentationen und
Filmbeiträgen. Eine Podiumsdiskussion thematisiert den längst
überfälligen gesellschaftspolitischen Handlungsbedarf, insbesondere
hinsichtlich des freien Medienschaffens im Print- und Onlinebereich.
Im Rahmen der Medienmesse kann man die Freien Medien und ihre
MitarbeiterInnen hautnah erleben.
Digitalks führt im Rahmen eines Workshops in die Veränderungen der
Medienbrache ein. Es gilt, das Potential der Veränderungen zu
nutzen.
Programm
15:30 Digitalks erklärt digitale Medien in verständlicher Sprache.
Medienworkshop für Freie Medien.
17:00 Eröffnung der Medienmesse - Medienvielfalt erleben. Infostände
der Freien Medien Österreichs. Time to Network.
19:00 Freie Medien on stage: Ausgewählte Medien präsentieren ihre
Arbeit und ihre Schwerpunkte am Podium
20:00 Podiumsdiskussion zur Stellung der Freien Medien in Österreich
- "ProduzentInnen brauchen keine Sender".
22:00-23:00 DJ-Line
Datum: 15.9.2010, um 15:00 Uhr
Ort: Quartier für Digitale Kunst
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Url: http://qdk.blogsome.com/, www.medienverband.at
Vergrößern
Medienvernetzungstreffen
Österreichs Medienschaffende und -interessierte treffen sich wieder
um sich gegenseitig kennen zu lernen, neue Ideen zu besprechen und
in gemütlicher Atmosphäre über zukünftige Aktivitäten des
Medienverbandes zu diskutieren.
Datum: 11.6.2010, um 18:00 Uhr
Ort: Global 2000 Büro
Neustiftgasse 36, 1070 Wien
Vergrößern
Mag. Martin Aschauer
Präsident des Österreichischen Medienverbandes
office@medienverband.at,
: +43 (0) 699 14 2000 33













