- 08.06.2010, 10:16:44
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Biene Österreich: Nasskalte Witterung im April und Mai sorgt für dürftige Blütenhonigernte
Wien (OTS) - Die nasskalte Witterung der letzten Wochen macht den
Imkern zu schaffen. Die Bienen konnten bei den niedrigen Temperaturen
nicht ausfliegen und von den blühenden Kulturen Nektar sammeln.
Selbst die Eigenversorgung der Bienen war in manchen Regionen nicht
gesichert. Es konnte daher in vielen Gebieten gar kein oder nur sehr
wenig Blütenhonig geerntet werden. Gut die Hälfte der jährlichen
Honigernte ist damit verloren.
6000 Tonnen jährliche Honigproduktion
In Österreich werden jährlich durchschnittlich 6000 Tonnen Honig
produziert. Das entspricht einem Selbstversorgungsgrad von knapp 60%.
Der Pro Kopf Verbrauch liegt bei 1,2 kg. Damit zählt Österreich
zusammen mit Deutschland zu den fleißigsten Honigkonsumenten. Nur die
Griechen konsumieren mit durchschnittlich 1,7 kg mehr.
Honiglager sind leer
Da auch die Jahre 2008 und 2009 unterdurchschnittliche Honigernten
gebracht haben, sind die Honiglager der Imker weitgehend geleert.
Hoffen auf Waldhonig
"Wenn die Witterung in den nächsten Wochen mitspielt, können wir
noch auf eine Waldhonigernte hoffen. Das könnte für das Honigjahr
2010 eine Schadensbegrenzung bedeuten", so die Präsidenten des
Erwerbsimkerbundes und des Imkerbundes, Josef Stich und Ing. Josef
Ulz unisono. Angesichts der beschriebenen Situation kann es aber
regional zu Versorgungsengpässen kommen.
Rückfragehinweis:
Biene Österreich: DI Christian Boigenzahn
Tel.: 01-334172170
E-Mail: [email protected]
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