• 08.06.2010, 10:01:33
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Beatrix Karl gratuliert Vorbild und "Großvater" des Studierendenaustausches zum 60er

Wissenschafts- und Forschungsministerin bei Festveranstaltung zu 60 Jahre Fulbright-Programm

Wien (OTS) - Das österreichisch-amerikanische Fulbright-Programm
feiert seinen 60er. Anlässlich dieses Jubiläums nahm Wissenschafts-
und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl gestern Abend an einem
Festakt in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
teil. "Das Fulbright-Programm gilt als Vorbild und ?Großvater? der
akademischen Programme zum Studierendenaustausch. Seit der Gründung
im Jahr 1950 hat das erfolgreiche Programm einen wesentlichen Beitrag
zur Völkerverständigung geleistet und bereits mehr als 3.400
österreichischen Studierenden ein Stipendium an einer US-Uni
ermöglicht", so die Ministerin. In ihrer Rede unterstrich Beatrix
Karl auch die "traditionell guten Beziehungen" zwischen den USA und
Österreich und dankte dem anwesenden US-Botschafter William Eacho für
die gute Zusammenarbeit und dessen Einsatz in und für Österreich in
den USA.

"Es ist wichtig, dass diese transatlantische Achse in Wissenschaft
und Forschung gut funktioniert", betonte die Ministerin. Gerade in
den 1950er und 1960er Jahren sei das Fulbright-Programm oftmals die
einzige Möglichkeit gewesen, ins Ausland zu gehen. Auch sei Fulbright
maßgeblich für den Aufbau und die Stärkung der Amerikanistik in
Österreich verantwortlich.

Bisher haben weltweit 294.000 Studierende und Wissenschafter aus 155
Ländern am Fulbright-Programm teilgenommen, davon im Rahmen des
österreichisch-amerikanischen Programms über 3.400 Österreicherinnen
und Österreicher. Im Mittelpunkt stehen dabei die wissenschaftliche
Vernetzung, die Förderung des gegenseitigen Verständnisses zwischen
der Bevölkerung und Kultur beider Länder, das Sammeln von
Erfahrungswerten sowie die Vertiefung von Freundschaften zwischen den
USA und Österreich. Insgesamt wurden rund 39 Millionen Euro für
Stipendien aufgewendet.

Abschließend bedankte sich die Ministerin bei Dr. Lonnie Johnson, dem
Direktor des Programms, und dessen Team für deren engagierte Arbeit
im Sinne der Wissensstandorte USA und Österreich.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

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