• 07.06.2010, 13:13:18
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Dr. Manfred Ainedter begrüßt die heute von BM Stöger präsentierte Präventionskampagne zum Thema Rauchen als "Schritt der Vernunft"

Wien (OTS) - Der Sprecher der Plattform "Rauchfrei(heit)!", Dr.
Manfred Ainedter, begrüßt die heute vom Bundesminister Alois Stöger
präsentierte Kampagne zum Thema Raucherprävention bei Jugendlichen.
"Stöger kommt einer langjährigen Forderung der Plattform
'Rauchfrei(heit)!' nach, die sowohl von Rauchern als auch von
Nichtrauchern getragen wird und damit seit jeher einen Weg des
Dialoges und der Aufklärung vertritt", freut sich Ainedter.

"In den letzten Wochen wurde im Zusammenhang mit dem Rauchverbot
in Gaststätten viel über Jugendschutz gesprochen. Dass man
Jugendliche nicht mit gesetzlichen Zwangsmaßnahmen, sondern mit
Dialog und Aufklärung erreicht, wurde dabei großteils vergessen", so
Ainedter. Der Schritt des Bundesministers nun in eine groß angelegte
Aufklärungskampagne zu investieren ist für Ainedter ein Schritt der
Vernunft. "Eine Emotionalisierung der Debatte, wie sie in den letzten
Wochen von einigen Interessengruppen forciert wurde, nützt niemanden.
Sie verstellt lediglich den Blick auf sachliche Argumente und
vergiftet das Klima für offene, lösungsorientierte Gespräche."

Nach Inseratkampagne müssen weitere jugendadäquate Maßnahmen folgen

Die Mitglieder der Plattform "Rauchfrei(heit)!", zu denen
österreichische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Manfred
Deix, Karl-Heinz Grasser und Andy Lee Lang gehören, halten
Präventivmaßnahmen für den einzig richtigen Weg im Jugendschutz:
"Selbstverständlich ist der steinigere Weg der des Dialoges und der
Aufklärung. Aber wir sind davon überzeugt, dass er im Gegensatz zu
gesetzlichen Zwangsmaßnahmen der einzig nachhaltige ist. Nach der
Inseratkampagne des Bundesministers müssen freilich weitere Angebote
an Jugendliche folgen", so Ainedter.

Aufklärung bei Jugendlichen besonders wichtig

"Verbote verbieten, verhindern können sie im Gegensatz zu guten
Präventionsmaßnahmen nicht. Das zeigt der Vergleich mit zahlreichen
Ländern mit Rauchverboten wie Frankreich, Spanien oder Italien. In
England ist die Zahl der rauchenden männlichen Jugendlichen sogar
gestiegen", erklärt Ainedter. Auch am Zigarettenkonsum bei
Jugendlichen zeigt sich die Zahnlosigkeit von Verboten: "In
Österreich dürfen Zigaretten nur unter strengen Auflagen verkauft
werden, um Kinder und Jugendliche zu schützen. Und dennoch greifen
gerade die jungen Menschen vermehrt zur Zigarette. Warum? "Weil
Verbote gerade bei ihnen nicht nur keine Wirkung erzielen, sondern
sogar kontraproduktiv sind", zeigt sich Ainedter überzeugt.

Über die Initiative "Rauchfrei(heit)!"

Die überparteiliche Initiative "Rauchfrei(heit)!", die von
österreichischen Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Berufs- und
Lebensbereichen getragen wird, sieht die Entwicklung, immer mehr
Angelegenheiten der persönlichen Lebens- und Konsumgewohnheiten (in
den EU-Mitgliedsstaaten) per Gesetz regeln zu wollen, höchst kritisch
und nimmt das neue Tabakgesetz zum Anlass, einen offenen Diskurs zum
Thema Freiheit des einzelnen, mündigen Bürgers anzustoßen. Ziel ist
es, mit Aufklärung, Information und Dialog, einen nachhaltig
erfolgreicheren Umgang mit dem gesundheitsrelevanten Thema "Rauchen"
anzuregen, als dies gesetzliche Zwangsmaßnahmen je leisten könnten.
Dabei soll einem adäquaten Nichtraucherschutz ebenso Rechnung
getragen werden, wie dem Ende der Diskriminierung und der sozialen
Ächtung der Raucher.

Rückfragehinweis:
Ecker & Partner Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs GmbH
Telefon +43 (0)1 59932-41
www.rauchfreiheit.at
www.eup.at

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