Wien (OTS/fpd) - Die Gewista-Halbschalen als Maßnahme der Stadt
Wien gegen das ausufernde "wilde Plakatieren" sei so gut wie
erfolglos, meint die FPÖ- Umweltsprecherin LAbg. Veronika Matiasek.
Es werde, so Matiasek, nach wie vor nahezu jeder Stromkasten
zuplakatiert, selbst Infotafeln im öffentlichen Interesse werden
nicht verschont.
Die oftmals schwierigen und aufwändigen Reinigungsarbeiten müssen
dann die Steuerzahler mitfinanzieren. "Dieses Schonen derer, die sich
einfach an keine Regeln halten, ist mit Sicherheit die falsche
Politik! Man hätte im Zuge der letzten Novellierung des
Reinhaltegesetzes unbedingt auf die Verantwortung der Verursacher
abzielen müssen", ist Matiasek überzeugt. Die Veranstalter etwa,
welche die Verteilung der Plakate in Auftrag geben, seien ja klar
auszumachen. Dabei würde es sich, so Matiasek, nicht nur um kleine,
mittellose Kulturinitiativen handeln, wie es gerne dargestellt werde,
sondern oft um die Bewerbung von Großveranstaltungen mit saftigen
Eintrittspreisen.
Ebenso müsse mit aller Entschiedenheit gegen die vielen
Schmierereien, die die Stadt verschandeln, vorgegangen werden. Die
meisten wären schlicht und einfach ein Geschmiere, oft mit
anarchistischem Inhalt. Leider, so Matiasek, ist man in den
zuständigen Stellen der Stadtverwaltung auf dem linken Auge blind und
tue diesen Vandalismus als "kulturelle" Aktivität ab.
"Damit muss endlich Schluss sein!", so Matiasek, denn vom Vandalismus
zur Verwahrlosung und Verslumung sei es nur ein kleiner Schritt.
Würden die Verursacher rigoros für ihr Schmiererein und das illegale
Plakatieren bestraft werden, würde das nicht nur die Steuerzahler
entlasten sondern auch für ein wesentlich schöneres Stadtbild, mehr
Ordnung und damit auch mehr Sicherheit sorgen, fordert Matiasek
entsprechende Maßnahmen ein.(Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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OTS0146 2010-06-07/12:13
071213 Jun 10
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