• 07.06.2010, 12:11:48
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Bitzinger: "Schanigartennovelle für Gäste und Wiener Wirte von unschätzbarem Vorteil"

Weniger Bürokratie, mehr Genuss: Von der geplanten Novellierung der Gewerbeordnung profitieren alle.

Wien (OTS) - 7.6.2010 - Die Gastronomiebranche zeigt sich über den
von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner eingebrachten Entwurf
zur Novellierung der Gewerbeordnung, wonach Gastgärten auf
öffentlichem Grund bis 23 Uhr und auf privatem Grund bis 22 Uhr
offenhalten können und Gärten mit weniger als 100 Sitzplätzen keine
zusätzliche, aufwändige Genehmigung benötigen, sehr erfreut.

"Die Wiener Gast- und Schanigärten sind das erweiterte Wohnzimmer der
Wiener und der Touristen. Mit der Novelle, die gemeinsam von
Ministerium, Wirtschaftskammer, Städte- und Gemeindebund erarbeitet
wurde, wird sichergestellt, dass auch in Zukunft die jahrhundertealte
Tradition der Schanigärten - unter voller Berücksichtigung der
Anliegen der Wirte und Anrainer - erfolgreich fortgeführt werden
kann", sagt Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft. Auch Wiens Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte
Jank wertete bereits vor mehr als einem Monat die geplante
Gesetzesnovelle positiv.

Konkret sieht die Novelle eine Beibehaltung der Öffnungszeiten vor.
Ursprünglich wurde diskutiert, dass längere Öffnungszeiten nur mehr
über komplizierte und kostenintensive
Betriebsanlagengenehmigungsverfahren im jeweiligen Einzelfall möglich
wären. Letztlich ist man aber den Argumenten der Wirtschaftskammer
gefolgt. Bitzinger: "Eine Verkürzung der Öffnungszeiten in den
umsatzstarken Abendstunden hätte einen schweren wirtschaftlichen
Schaden für Gastwirte und Kaffeehausbetreiber bedeutet."

Zusätzlich wird durch die aktuelle Novelle normiert, dass Gast- und
Schanigärten bis zu 100 Verabreichungsplätze unter bestimmten
Voraussetzungen keine Betriebsanlagengenehmigung benötigen und es zu
keinem zusätzlichen administrativen Aufwand für die Wiener Wirte
kommt. "Die Schanigärten tragen aktiv zur Steigerung der
Lebensqualität bei und sind besonders beliebt, sowohl bei Touristen
wie auch bei den Wienerinnen und Wienern. Es ist wichtig, diese
Tradition zu pflegen und die Rahmenbedingungen dafür zu optimieren",
so Bitzinger.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Wien
Mag. Barbara Baumgartner - GF Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
T. 51450 4105
E. [email protected]

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