• 06.06.2010, 14:56:05
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VP-Leeb ad AMS Umfrage: Kritik muss ernst genommen werden!

Die heute in der Sonntagskrone veröffnetlichte Umfrage zum AMS bestätigt, dass sich die Menschen vom Arbeitsmarktservice mehr erwarten, als dieser derzeit zu leisten im Stande ist

Wien (OTS) - Besonders in Wien, wo die Arbeitslosenzahlen auf
ständig hohem Niveau liegen, braucht es einen zielgerichteten AMS
Wien mit einem effektiven Management. Derzeit stellt selbst der
Rechnungshof dem Wiener AMS jedoch ein mehr als schlechtes Zeugnis
aus. Besonders was den Umgang des Wiener AMS mit Großkunden betrifft,
bestätigt der Rechnungshof die Meinung der Bevölkerung und bezeichnet
diese als "wenig zufriedenstellend".

"Dabei wäre gerade dieser Bereich wichtig für die Entwicklung des
Arbeitsmarktes", weiß die Wiener ÖVP Stadträtin Isabella Leeb. "Hier
könnten im Zusammenspiel mit den Unternehmen viele Jobs schnell und
unkompliziert vermittelt werden. Anstatt Arbeitslosigkeit zu
verwalten, müssen Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven gestaltet
werden."

Seit zehn Jahren beschäftigt sich das AMS mit der Einführung einer
funktionierenden Großkundenbetreuung. Doch trotz des Einsatzes von
viel Geld und ständiger Umstrukturierungen stellte der Rechnungshof
im Jänner 2010 fest, dass zu prüfen wäre "ob sich die geänderte
Organisation der Kundenbetreuung nicht negativ auf die
Stellenaquisition auswirke".

"Für Jobsuchende, Arbeitgeber und die Mitarbeiter des AMS Wien wird
es Zeit, dass sich Erfolge einstellen." Auch der Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) kann in Kombaination mit dem
AMS Wien kaum Erfolge verbuchen - so viel beweisen die
Arbeitslosenzahlen. Aber auch beim WAFF übte der der Rechnungshof
Kritik - besonders in der Zusammenarbeit des WAFF mit dem Wiener AMS.

Geht es nach VP-Stadträtin Leeb müssen sowohl das AMS Wien, als auch
der WAFF neu ausgerichtet und Doppelgleisigkeiten abgebaut werden:
"AMS und WAFF sollen als neue, effizient agierende und transparent
geführte Serviceleister für Arbeitnehmer und Arbeitgeber fungieren:
Das AMS Wien als One-Stop-Shop für Arbeitgeber und Jobsuchende,
denen zielgerichtet geholfen werden soll, und der WAFF als
Verwaltungseinheit für EU-Förderungen, die effizient und
zielgerichtet im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in Wein eingesetzt
werden sollen."

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto:[email protected]

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