• 02.06.2010, 10:56:21
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Cortolezis-Schlager: Heute Startschuss zu parlamentarischem Dialog über Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen

Parlament greift Hochschuldialog auf - Beratungen mit Experten im Unterausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Heute wird der Startschuss zu einem Dialog zum
österreichischen Hochschulraum im Parlament gesetzt. Das Parlament
greift den Hochschuldialog auf, indem es Beratungen mit Experten in
einem eigens eingesetzten Unterausschuss durchführt. Das sagte heute,
Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina
Cortolezis-Schlager anlässlich der heutigen Sitzung des
Wissenschaftsausschusses. ****

Die ÖVP-Abgeordnete erläuterte dabei folgenden Fahrplan des
Unterausschusses:

1. Termin: Spezialdebatte "Gesellschaftlicher Auftrag des tertiären
Sektors"
2. Termin: Spezialdebatte "Koordinierte Entwicklung des tertiären
Sektors: Universitäten, Privatuniversitäten, Fachhochschulen,
Pädagogische Hochschulen u.a.": Hier soll insbesondere der Fokus auf
die Themen Durchlässigkeit, Partizipation sowie flexible und
leistungsgerechte Karrieremodelle gelegt werden.
3. Termin: Spezialdebatte "Bologna & Studienstruktur (Curricula) und
Lehre": Hierbei soll insbesondere der Fokus auf das Thema Lehre
gelegt werden.
4. Termin: Spezialdebatte "Studienwahl und Hochschulzugang": Hierbei
soll insbesondere der Fokus auf die Themen Studieneingangsphase und
Studieninformation gelegt werden
5. Termin: Spezialdebatte "Ressourcen und Finanzierung von Lehre und
Forschung"

Cortolezis-Schlager verwies auf die mit Mittwoch, 30. Juni 2010,
angesetzte Schlussveranstaltung des Hochschuldialogs. Ergebnis
sollten Empfehlungen sein, die dann wiederum u.a. Gegenstand der
Diskussionen im Unterausschuss sein werden. Als ein Beispiel führte
die Wissenschaftssprecherin die Studienwahlentscheidung an. Hier
ortet sie Verbesserungsbedarf: Schließlich würden 60 Prozent aller
Studierenden nur zehn Prozent der Fächer wie Publizistik, Politik,
aber kaum technische oder naturwissenschaftliche Fächer wählen.

Notwendige Diskussionsbereiche sind für Cortolezis-Schlager das
Zusammenspiel und das Verhältnis der einzelnen Hochschultypen, der
Hochschulplan sowie die Profilbildung. Die Durchlässigkeit zwischen
den Universitäten und den Fachhochschulen sollte erhöht und die
Pädagogischen Hochschulen in den tertiären Bildungssektor besser
eingegliedert werden.

Als weitere Schwerpunkte nannte Cortolezis-Schlager die
Qualitätssicherung der Universitäten, Fachhochschulen und
pädagogischen Hochschulen. Ein Fokus sei dabei auch auf den
wissenschaftlichen Nachwuchs zu legen.

"Wir müssen uns auch den weltweiten Entwicklungen stellen, in dem wir
die außenpolitischen Aktivitäten im Forschungsbereich und die
internationalen Kooperationen stärken, um im Wettbewerb der besten
Lehrenden, Forschenden und Studierenden bestehen zu können. Daher ist
auch die Hochschul-übergreifende Kooperation in Österreich sowie die
Förderung von Exzellenz-Initiativen künftig besonders wichtig",
schloss die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

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