- 01.06.2010, 13:39:07
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Arbeitsmarkt - SP-Krotsch: Unterstützung berufstätiger Frauen vorbildhaft
Stadt Wien kämpft um jeden Arbeitsplatz, dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien kämpft um jeden Arbeitsplatz.
So sind in der Stadt Wien unter Bürgermeister Michael Häupl seit 1996
127.000 versicherte Beschäftigungsverhältnisse entstanden. Unser
erklärtes Ziel ist es, die Menschen dabei zu unterstützen in
langfristigen und existenzsichernden Beschäftigungsverhältnissen zu
kommen und zu bleiben. Das gilt ganz besonders für Frauen, und zwar
deshalb, weil es leider noch immer oft die Frauen sind, die zugunsten
der Familie auf Vollzeitjobs verzichten. Es ist uns daher ein
besonderes Anliegen, Frauen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen
und ihnen dabei zu helfen, einen Job zu finden, der dies gestattet",
kommentiert heute, Dienstag, die SPÖ Wien-Frauensekretärin,
Gemeinderätin Nicole Krotsch eine Aussendung der Wiener Grünen.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei die Unterstützung der
Frauen am Arbeitsmarkt für die Wiener SPÖ Frauen ein zentrales
Anliegen.
Mit nachfragewirksamen Ausgaben in der Höhe von rund 4,5 Milliarden
Euro hat Wien mit antizyklischen Ausgaben erfolgreich gegen die Krise
gekämpft. "Durch das Sparen in besseren Zeiten, kann die Stadt Wien
nun - in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten -Impulse zur Stärkung
der Wirtschaft und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze setzen und
gezielt aus der Krise heraus investieren", unterstreicht die
Gemeinderätin. Auch biete Wien als einziges Bundesland mit dem Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) umfangreiche Programme, die
auch speziell auf Frauen zugeschnitten sind, um beispielsweise nach
der Karenz rasch wieder in den Beruf einsteigen zu können. Zudem
konzentriere sich die Stadt Wien auf Unterstützung des Arbeitsmarktes
in jenen Tätigkeitsfeldern, in denen es trotz Krise hohe Nachfrage
gibt - etwa im Sozialbereich. "Deshalb sucht der Wiener
Arbeitnehmerförderungsfonds (waff) derzeit 300 Personen, die eine
Ausbildung zum Heimhelfer machen wollen. Dies ist ein besonderer
Schwerpunkt der waff-Arbeitsstiftungen. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer haben schon vor Beginn der dreimonatigen Schulung eine
fixe Jobzusage", so Krotsch.
"Der, erst letzte Woche, erschienene Frauenbericht zeigt deutlich,
dass Wien aufgrund dieser aktiven Arbeitsmarktpolitik die höchste
Frauenerwerbsquote hat, Frauen das höchste Einkommen beziehen und die
Lohnschere am geringsten auseinander geht. Mit der Einführung des
Gratiskindergartens, den die ÖVP mittlerweile wieder zurücknehmen
will, haben wir einen weiteren wichtigen Schritt zur Selbstbestimmung
von Frauen gesetzt", informiert Krotsch. Mit vielen Maßnahmen
unterstütze Wien schon im jungen Alter die Mädchen und jungen Frauen
bei der Berufswahl und bei der Suche entsprechender
Ausbildungsplätze. "Dazu gehören etwa der Wiener Töchtertag oder die
Wiener Ausbildungsgarantie, um nur zwei ganz wichtige Beispiele zu
nennen", so Krotsch.
Zudem vereinfache das nahezu flächendeckende, qualitätvolle
Kinderbetreuungsangebot in Wien die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf in Wien. Der stetige Ausbau von Betreuungsplätze und
maßgeschneiderte Kinderbetreuungsangebote, die die Lebensrealitäten
der Wienerinnen und Wiener anerkennen, unterstütze maßgeblich
Familien und besonders die Mütter. "Denn damit wird nicht nur die
beste Ausbildung der Kinder von klein auf garantiert, sondern
gleichzeitig die Erwerbstätigkeit und Selbstständigkeit der Frauen
ermöglicht", erklärt Krotsch abschließend. (Schluss) lok
Rückfragehinweis:
SPÖ Rathausklub, Presse Mag. Louis Kraft Tel.: (01) 4000-81 943 mailto:[email protected] http://www.rathausklub.spoe.at Fax: (01) 533 47 27-8192
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