• 01.06.2010, 10:50:43
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Vana/Grüne Wien vergibt Journalistinnenpreis "Die Spitze Feder"

Gewinnerinnen 2010 sind Tatjana Duffek (News) und Ina Freudenschuß (dieStandard.at)

Wien (OTS) - Tatjana Duffek aus der News-Redaktion und Ina
Freudenschuß von dieStandard.at sind die diesjährigen Gewinnerinnen
des Journalistinnen-Preises "Die Spitze Feder". Monika Vana,
Stadträtin und Frauensprecherin der Wiener Grünen stiftet den Preis,
der heuer bereits zum 10. Mal vergeben wird. Vana: "Ich gratuliere
den Gewinnerinnen ganz herzlich. Ich stifte den Preis, weil es mir
ein großes Anliegen ist, die Arbeit von Frauen im Journalismus, einer
nach wie vor männlich dominierten Branche, zu würdigen. Der Preis
soll für die Redaktionen ein Anreiz sein, frauenpolitische Themen
verstärkt in die Berichterstattung zu nehmen und Journalistinnen Mut
machen, gegen den herrschenden Meinungsmainstream anzuschreiben."

Die Preisträgerinnen wurden von einer Jury des parteiunabhängigen
FrauenNetzwerkMedien ausgewählt. Die Entscheidung fiel auf Duffek und
Freudenschuß, die beide gleichermaßen für den Preis vorgeschlagen
wurden. Karin Strobl - Vorsitzende des FrauenNetzwerk Medien -
begründet die Entscheidung der Jury: "Tatjana Duffek gelingt es,
komplexe Frauenthemen für ein breites Publikum aufzubereiten und
dadurch das Bewusstsein für die vorhandene Diskriminierung von Frauen
vor allem bei Gehältern aufzuzeigen. Duffek zeigt durch ihre
Geschichten und Artikel, dass sie nicht nur fundiertes
Hintergrundwissen besitzt, sondern dieses auch gekonnt einsetzt, wenn
es darum ging, die politischen Verantwortlichen vor den Vorhang zu
holen. Jede/r Journalist/in weiß, wie schwer es ist in einem
Massenmedium über "Frauenthemen" zu berichten - News widmete - nicht
zuletzt aufgrund der höchst qualifizierten Redakteurinnen in der
Innenpolitik - der auseinanderklaffenden Gehaltsschere sogar eine
Titelseite."

"Auf Ina Freudenschuß fiel die Entscheidung der Jury", so Strobl,
"weil sie es seit Jahren in der Berichterstattung über bzw. mit
Frauen in sehr umfassender und nachhaltiger Weise schafft, die
Emanzipationsfahne hoch zu halten. Sie arbeitet nicht
marktschreierisch oder sich in den Vordergrund spielend, sondern auf
leisen Sohlen, kess, aber stets auf solidem Boden. Ihr Gang ist
aufrecht. Widerstände stacheln sie auf und sind lange kein Grund vom
Pfad abzuweichen."

Die Preisverleihung findet heute, 1. Juni, auf Einladung von
Stadträtin Monika Vana um 19 Uhr im Wiener Rathaus (Raum 319, Stiege
8, Grauer Salon) statt. Die Laudatorin ist Dr.in Susanne Scholl.

Die VertreterInnen der Medien und Interessierte sind herzlich
eingeladen.

Rückfragehinweis:
Pressereferat
Tel.: 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at

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