- 31.05.2010, 17:52:03
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LH Dörfler fordert Aberkennung des Asylstatus für tschetschenische Prügelbande
Kriminellen Handlungen von Asylwerbern und Asylberechtigten wird Riegel vorgeschoben - Aufteilung von Asylwerbern auf Bezirke erfolgt ausgewogen - Villach wird nicht benachteiligt
Klagenfurt (OTS/LPD) - In Reaktion auf die aktuellen Vorkommnisse
um brutale Übergriffe einer tschetschenischen Prügelbande versicherte
heute, Montag, Flüchtlingsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler,
dass das Land Kärnten alles unternehmen werde, um dieser in ihrem
Treiben einen Riegel vorzuschieben. Wie nun bekannt geworden sei,
handle es sich bei den vier Männern nicht um Asylwerber, sondern um
bereits Asylberechtigte. Daher wurde umgehend beim Bundesasylamt
einen Antrag auf ein Aberkennung des Asylstatus gestellt. "Wer das
Gastrecht missbraucht, muss das Land verlassen. Das Bundesasylamt
wird daher ein Asyl-Aberkennungsverfahren gegen die Männer
einleiten", sagte Dörfler.
Bezüglich der Zuteilung von Asylwerbern stellte Dörfler fest,
dass die von Bürgermeister Helmut Manzenreiter geäußerten
Behauptungen, die Stadt Villach bekomme "die meisten Tschetschenen
zugewiesen" vollkommen falsch sei. "In Kärnten werden die Asylwerber
anhand der Einwohnerquoten und vorhandenen Quartiere auf die Bezirke
aufgeteilt. In den Rahmenbedingungen zur Unterbringung von Fremden in
Kärnten wurde festgehalten, dass durch eine Orientierung an den
Bezirksquoten eine möglichst ausgewogene Verteilung angestrebt werden
soll", erklärte Landeshauptmann Dörfler, der Manzenreiter daran
erinnert, dass er selbst diese Bestimmung im Städte- und Gemeindebund
unterzeichnet habe.
Das Flüchtlingsreferat des Landes Kärnten sei sowohl bei der
Suche nach adäquaten Unterkünften, als auch bei der tatsächlichen
Zuteilung um Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Bezirken bemüht.
"Eine absichtliche Benachteiligung der Stadt Villach weise ich
letztmalig entschieden zurück", unterstreicht Dörfler.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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