• 31.05.2010, 16:50:13
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Facebook verlassen? Nein, sondern sinnvoll und positiv nutzen!

Jugendliche zeigen beim World Summit Youth Award wie das funktioniert

Salzburg (OTS) - Heute, 31. Mai, ist der "quit facebook day". Eine
amerikanische Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst
viele Menschen zum Austritt aus Facebook zu bewegen. Der Grund:
Missachtung von Datenrechten. Dass Facebook jedoch eine wichtige und
sinnvolle Plattform ist, um sozial engagierte Menschen weltweit zu
vernetzen, beweist Mathias Haas, Gewinner des World Summit Youth
Award 2009.

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für
Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung nutzen fast 40% der
jungen ÖsterreicherInnen Facebook als Kommunikations- und
Eigenpräsentations-Tool. Sie fühlen sich bei der möglichen
Veröffentlichung ihrer angegebenen Daten recht sicher - haben aber
bei näherem Hinsehen elementare Defizite beim Wissen um die
Sicherheitseinstellungen.

Soll das ein Anlass sein, Facebook den Rücken zu kehren? "Nein",
so Mathias Haas, Jus-Student aus Salzburg, "wichtig ist es zu
erkennen welche Möglichkeiten und Potentiale in den neuen Medien und
sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. stecken.
Sie helfen Menschen mit gleichen Interessen oder Problemen sich
weltweit zu vernetzten und Informationen direkt auszutauschen. Es
kommt nur darauf an sie richtig zu nutzen." "Außerdem", so Haas,
"haben die Facebook-Gründer wegen der massiven Kritik jetzt enorme
Verbesserungen im Datenschutz umgesetzt".

Der junge Multimedia-Designer muss es wissen, ist doch seine
Facebook-Applikation "Intercultural" im letzten Jahr von der
internationalen WSYA Jury als "one of the best practice in e-content
and technological creativity" ausgezeichnet worden. Er verwendet
Facebook und Social Communities hauptsächlich zum Pflegen
interkultureller Freundschaften und für sein soziales Engagement.
Gemeinsam mit seinem Kollegen Stephan Hamberger ist er Initiator und
Entwickler mehrerer prämierter Web 2.0 Applikationen wie: Findia09
(www.findia09.com), "Intercultural" und Youth Award Friends
(http://friends.youthaward.org).

WSYA-Vorstand Prof. Peter A. Bruck dazu: "Social communities sind
aus dem Leben engagierter Jugendlicher nicht mehr weg zu denken. Beim
World Summit Youth Award findet sich eine Gruppe von jungen Menschen
aus der ganzen Welt zusammen, die sowohl technologisch äußerst
innovativ sind, gleichzeitig aber ihre Kreativität und ihre Energie
dafür einsetzen, dass die Welt gerechter wird und die UN
Millenniums-Entwicklungsziele mit Leben erfüllt und durch konkrete
Initiativen erreicht werden."

Prof. Peter A. Bruck und Mathias Haas waren heute Vormittag bei
einer Pressekonferenz des Landes Salzburg zum Thema "Generation Web
2.0: Chancen und Herausforderungen von Online-Social-Communities" als
Experten geladen. Die Youth Award Friends-Plattform wurde den
anwesenden Journalisten und Experten als positives Beispiel für
sinnvolle Web 2.0 Nutzung vorgestellt. Jugendliche, die ihre Projekte
beim WSYA Wettbewerb einreichen, können diese dort vorab präsentieren
und von der Community bewerten lassen, in Foren diskutieren und sich
international vernetzen. Über eine direkte Facebook-Verbindung können
sie ihre Freunde zur YA-Plattform einladen und zu aktiven Mitgliedern
des WSYA Netzwerkes machen.

WORLD SUMMIT YOUTH AWARD: EINREICHUNGEN BIS 20. JUNI 2010

Der World Summit Youth Award (WSYA) mobilisiert bereits zum
dritten Mal junge Leute in allen UN Mitgliedsstaaten, Internet und
Mobiletelefonie aktiv zur Erreichung der
UN-Millenniums-Entwicklungsziele einzusetzen. Der globale Wettbewerb
wird vom Salzburger Internationalen Zentrum für Neue Medien in
Zusammenarbeit mit UN Organisationen, verschiedener Regierungen und
NGOs, sowie der Unterstützung von internationalen Firmen organisiert.

Junge Multimedia-Designer, Software-Entwickler, Journalisten und
Kreative unter 30 Jahren sind aufgerufen bis 20. Juni 2010 ihre
Online-Projekte auf www.youthaward.org einzureichen.
Die WSYA Winners Events finden vom 18. - 22. September 2010 in New
York City statt.

Rückfragehinweis:
ICNM, Maria Eschlböck, +43-662-630480 | wsya@icnm.

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