- 28.05.2010, 15:57:10
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Mautz zu Frauenbericht 2010: Keine Ausreden mehr, die Fakten liegen auf dem Tisch
Wien (OTS/SK) - "Der von Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek präsentierte Frauenbericht zeigt, dass die Forderungen
nach verpflichtenden Quoten und nach Verankerung der
Einkommenstransparenz aktueller denn je sind. Noch immer liegt der
Anteil von Frauen in den Führungsetagen der großen
Wirtschaftsunternehmen unter 10 Prozent, obwohl es so viele hoch
qualifizierte Frauen wie nie zuvor gibt", so
SPÖ-Bundesfrauengeschäftführerin Andrea Mautz, die damit die
Notwendigkeit einer Quote in der Wirtschaft unterstreicht. ****
Aber nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik sei die
Quote ein wichtiges Instrumen,t um mehr Frauen in verantwortliche
Positionen zu bringen: "Es kann nicht sein, dass Frauen rund 52
Prozent der Bevölkerung stellen, aber nicht dementsprechend im
Nationalrat und in den Parteien vertreten sind." Weshalb die SPÖ nun
auch den nächsten Schritt betreffend der Geschlechterquote in der
Partei unternimmt. "Am Bundesparteitag Anfang Juni werden wir einen
Statutenantrag zur Abstimmung bringen. Damit soll der verpflichtende
Reißverschluss bei allen Listenerstellung innerhalb der SPÖ
festgeschrieben werden", so Mautz.
Dass Österreich den blamablen vorletzten Platz innerhalb der EU
einnimmt, wenn es um die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und
Männern geht, bestätige, dass die Einkommenstransparenz endlich
umgesetzt werden müsse. Denn, obwohl Frauen so gut ausgebildet sind
wie nie zuvor, verdienen sie immer noch weniger als ihre männlichen
Kollegen. "Die Verankerung der Einkommenstransparenz im
Gleichbehandlungsgesetz muss noch dieses Jahr umgesetzt werden, nur
so können wir dieser - auch volkswirtschaftlich negativen Entwicklung
etwas Wirksames entgegensetzen", so Mautz. Sie weist dabei auf die
Unterschriftenkampagne (http://plattform.frauen.spoe.at/) der SPÖ
Frauen hin, die bereits mehrere tausend UnterstützerInnen hat.
(Schluss) sm/zo
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
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