• 28.05.2010, 11:18:11
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VSStÖ an Ministerin Karl: Zugangsbeschränkungen in "Massenfächern" sind nicht die Lösung!

VSStÖ wehrt sich gegen neuerliche Karl-Forderungen nach Aufnahmetests

Wien (OTS/SK) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen wehrt
sich vehement gegen die neuerlichen Forderungen von
ÖVP-Wissenschaftsministerin Karl nach Zugangsbeschränkungen. "Die
Diktion von Massenfächern und überlaufenen Studien ist nicht ernst zu
nehmen. In Österreich ist nicht nur die AbsolventInnenquote niedriger
als im internationalen Vergleich, auch bei den StudienanfängerInnen
liegt Österreich laut OECD unter dem Durchschnitt. Auch die
Studierendenzahlen sind im Moment niedriger als 1999. Ziel einer
Wissenschaftsministerin müsste es sein, mehr junge Menschen zum
Studieren zu motivieren, anstatt diese durch Beschränkungen zu
verdrängen", betont Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****

"Es gibt keine fairen Zugangsbeschränkungen. Eignungstests, wie sie
in Karls Eliten-Wunschträumen angedacht sind, wirken extrem sozial
selektiv und hindern Studierende aus sozial schwächeren Familien und
Frauen am Studieren, wie der EMS-Test jährlich beweist. Die
Ministerin sollte sich lieber dafür einsetzen, endlich das Ziel für
das Hochschulbudget (2 Prozent des BIP) zu erreichen, anstatt sich
mit studierendenfeindlicher Politik aufzuhalten. Der VSStÖ wird nicht
aufhören, lautstark gegen Zugangsbeschränkungen aufzustehen", so
Wollner kämpferisch. (Schluss) zo

Rückfragehinweis:
Stefanie Grubich, VSStÖ-Pressesprecherin, Tel.: 0676/385 88 13, E-Mail: [email protected], www.vsstoe.at

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