• 27.05.2010, 17:31:19
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ÖH: Kapazitäten für Lehre statt Eliteprogramme!

Vorschlag Karls zu Auswahlverfahren indiskutabel

Wien (OTS) - Der Vorschlag von Ministerin Karl, qualitative
Auswahlverfahren für Massenstudien einzuführen, stößt bei der
Österreichischen HochschülerInnenschaft auf Unverständnis. "Karl hat
noch immer nicht verstanden, dass es in Österreich zu wenig
Studierende gibt, nicht zu viele", ist Sigrid Maurer vom ÖH
Vorsitzteam empört. "Sie soll sich endlich um mehr Kapazitäten für
die Lehre bemühen, statt Eliteprogramme zu fördern!", fordert Maurer.

"Die Qualität der StudienanfängerInnen ist sicherlich nicht das
Problem, sondern die Qualität der Lehre", erklärt Thomas Wallerberger
vom ÖH Vorsitz. "Dass die Hochschulen mehr finanzielle Mittel
brauchen, sollte mittlerweile auch bis zu Karl vorgedrungen sein."

"Einstiegs- und Eignungstests forcieren Elitenbildung und den
Ausschluss von einem Großteil jener, die sich für ein Studium
interessieren", meint Eva Maltschnig, ÖH Generalsekretärin. "Die
Ausfinanzierung der Hochschulen muss für Karl einfach Priorität
haben, nicht die Beschränkung der Studierendenzahlen", so Maltschnig.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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