Fachhochschulen haben andere Probleme - Busek: "Rektorenchef Sünkel muss sich besser informieren"
Salzburg (OTS) - Ein Kommentar zur Stellungnahme des Vorsitzenden
der Universitätenkonferenz, Rektor Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr. Hans
Sünkel, mit der Aufforderung zu Einsparungen an den österreichischen
Fachhochschulen (21. Mai 2010)
Zur Forderung des Rektorenchefs Hans Sünkel, dass die
Fachhochschulen "Solidarität" gegenüber den Universitäten zeigen und
den Zugang freigeben sollten, während jener zu den Universitäten zu
beschränken wäre, stellte der Rektor der Fachhochschule Salzburg,
Erhard Busek, fest, dass ein Mangel an Information vorliegt.
Das Gesetz gibt dem Ministerium die Möglichkeit, die Zahl der
Studienplätze durch Finanzierung festzulegen, es gibt für die
Fachhochschulen keine Globalfinanzierung.
Wenn man den Zugang zu den Fachhochschulen freigibt, löst man
damit nicht die Probleme der Universitäten. Diese müssten sie selbst
lösen. Ein Budgetvergleich zeigt auch, dass die Fachhochschulen sehr
effizient organisiert sind. Die Fachhochschulen könnten vielmehr im
Sinne der Koordination des Bildungsangebotes manche Studienrichtungen
der Universitäten abdecken, sodass dadurch den Universitäten mehr
Geld bliebe.
Die Abstimmung zwischen den Universitäten und den Fachhochschulen
ist bis jetzt begrenzt erfolgreich. Die Rektorenkonferenz könnte dazu
einen Beitrag leisten, sagt Busek.
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