• 26.05.2010, 13:09:55
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  • OTS0214 OTW0214

Wiener Börse fordert sachliche BUSt-Diskussion

Wien (OTS) - Die Wiener Börse fordert eine klare und sachliche
Diskussion über die etwaige Einführung einer Börsenumsatzsteuer
(BUSt) und weist Sozialminister Rudolf Hundstorfer auf die massiven
Schäden hin, die mit einer solchen Wiedereinführung der BUSt zu
erwarten sind: Vor allem ist damit zu rechnen, das die von
internationalen Handelsteilnehmern getätigten Handelsumsätze - rund
zwei Drittel des Gesamtumsatzes der Wiener Börse - schlagartig
verloren gehen, da die Handelsteilnehmer an andere Börseplätze,
darunter auch intransparente und unregulierte außerbörsliche
Handelsplattformen, abwandern.

In weiterer Folge könnten sich österreichische Unternehmen nicht
mehr mit - das für die Expansion wichtige - Eigenkapital finanzieren,
was wiederum eine Abschwächung der gesamten österreichischen
Wirtschaftsleistung zur Folge hätte.

Darüber hinaus kann der Finanzplatz London als internationaler
Finanzplatz vor allem in Hinblick auf Liquidität nicht mit dem
regionalen österreichischen Kapitalmarkt verglichen werden. Auch der
Vergleich mit der in Großbritannien geltenden Stamp Duty Reverse Tax
ist nicht angebracht: Bei der Einhebung der Stamp Duty Reverse Tax
gelten nämlich zahlreiche Ausnahmen, wie etwa, dass sie nur für
inländische Transaktionen gilt und dass zahlreiche Finanzprodukte
ausgenommen sind.

Rückfragehinweis:
Beatrix Exinger, Wiener Börse AG
Tel: +43 (0) 1 53 165 - 153
Fax: +43 (0) 1 53 165 - 140
mailto:[email protected]

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