- 24.05.2010, 08:00:37
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"trend": Soravia-Pakt mit Banken
20 Millionen Euro bringen Hanno und Erwin Soravia in ihre Immo-Gruppe ein. Im Gegenzug stunden die Banken Kredite in dreistelliger Millionenhöhe.
Wien (OTS) - Die Verhandlungen der vor allem im
Immobilien-Business tätigen Soravia Group mit den Banken stehen vor
einem baldigen positiven Abschluss, berichtet das Wirtschaftsmagazin
"trend" in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe. Die Brüder Erwin
und Hanno Soravia werden 20 Millionen Euro eigenes Geld in ihre
Soravia Group AG einbringen. Die Gläubigerbanken UniCredit Bank
Austria, Erste Bank, Raiffeisen und Sparkasse Oberösterreich stunden
im Gegenzug Kredite in dreistelliger Millionenhöhe und verschaffen
dem Unternehmen damit Luft.
Die Rettungsaktion wurde notwendig, weil die Soravias massiv unter
dem Wertverfall von Ost-Immobilien leiden. Es fehlt an
Verkaufserlösen, will man Objekte nicht verschleudern. Die Renditen
aus Vermietung sind teilweise gesunken. Und Grundstücke liegen brach,
weil deren Entwicklung aufgeschoben wurde. Das kostet alles
Liquidität und erfordert ein Einlenken der Banken, die Kredite auf
eine längerfristige Finanzierung umzustrukturieren. Insgesamt hat die
Soravia-Gruppe 420 Millionen Euro Verbindlichkeiten, wovon rund 350
Millionen auf den Immobilienbereich entfallen.
Nachdem das Paket nun steht, ist Hanno Soravia optimistisch: "Die
Vermietung in Osteuropa wird schon immer besser, operativ läuft es
generell wieder gut. Und wir beginnen auch wieder mit neuen
Projekten."
Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402
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