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OTS0035   22. Mai 2010, 16:55

ÖH Medizin Innsbruck erfreut über Karls Initiative

"Einheitliches Studium der Medizin in Österreich erforderlich"


Hoch erfreut zeigt sich die Exekutive der ÖH an
der Medizinischen Universität Innsbruck über die heutigen
Pressestimmen zur Initiative von Bundesministerin Karl. "Das
Bundesministerium und die Österreichische Ärztekammer haben die
Notwendigkeit der Adaptierung des Studiums der Medizin als auch der
Ausbildung nach dem Studium, welche wir schon lange fordern, erkannt.
Es freut mich sehr, dass diese Diskussion nun endlich gestartet
wurde", so Konstantin Preindl, Vorsitzender der ÖH a.d. MUI. "An der
Zufriedenheit unserer Studierenden, aber auch jener der ausbildenden
Ärzte an den Lehrkrankenhäusern erkennt man, wie wichtig und sinnvoll
es ist, das letzte Jahr des Studiums voll den praktischen
Fertigkeiten zu widmen", so Tilman Hickethier, 1. stv. Vorsitzender
der ÖH, weiter. "Dies ist nicht nur relevant für die Einführung eines
Facharztes für Allgemeinmedizin, sondern auch für eine Approbation
nach dem Studium, wie sie in vielen anderen Ländern der EU vergeben
wird. Österreichs JungärztInnen dürfen zukünftig nicht mehr gegenüber
ihren KollegInnen aus dem Ausland benachteiligt werden", fordert
Ursula Neubauer, 2. stv. Vorsitzende der ÖH.

"Der Vorstoß des Präsidenten der ÖÄK MR Dr. Dorner, die
Medizinstudien an den 3 Standorten in Österreich zu vereinheitlichen
ist ein essentielle Grundlage zur notwenigen Neugestaltung der
postuniversitären Ausbildung. Nur mit einer einheitlichen Lösung für
ganz Österreich und der damit verbundenen nationalen Mobilität
zwischen den 3 Universitäten ist dies machbar. Deshalb ist auch die
rasche Einführung eines Praxisjahres am Vorbild der MUI an der Med
Uni Wien nötig", so die Vorsitzenden weiter. "Ich fordere die
Verantwortlichen der Universitäten, des Bundesministeriums und der
Österreichischen Ärztekammer dazu auf, zügig an der weiteren
Umsetzung auf allen Ebenen zu arbeiten und bin davon überzeugt, dass
auch die Vertretungen der Studierenden an allen Medizin Unis gerne
bereit sind, ihren Anteil an der Umsetzung zu leisten", so Preindl
abschließend.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0035 2010-05-22 16:55 221655 Mai 10 NEF0001 0315



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Rückfragehinweis: Konstantin Preindl,
Vorsitzender ÖH a.d. MUI
0699 19017504
oeh-vorsitz@i-med.ac.at

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