• 19.05.2010, 08:41:16
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Studierende protestieren gegen die desolate Situation der Klagenfurter Psychologie

Bereits zugesagte Stellen sollen zusätzlich gestrichen werden. Podiumsdiskussion am Donnerstag, 20. Mai

Klagenfurt (OTS) - Desolate Betreuungsverhältnisse, bis zu zwei
Jahre Wartezeit auf Diplomarbeiten und ein mit Abstand letzter Platz
beim CHE Ranking: Entrüstete Klagenfurter Psychologiestudierende
formieren sich zur Protestbewegung "Psynsolvenz", die innerhalb und
außerhalb der Universität für eine Verbesserung ihres Studiums
eintritt.

Trotz des europaweit einzigartig desolaten Zustandes soll nun
weiter gespart werden. "Obwohl unser Studium seit Jahren
unterfinanziert ist, sollen zusätzlich noch 4 bereits im
Entwicklungsplan der Universität zugesicherte Stellen gekürzt
werden", zeigt sich Robert Weiß, Vorsitzender der Studienvertretung
Psychologie verärgert.

Die Betreuungsverhältnisse sprechen eine klare Sprache: auf rund
1600 Studierende der Psychologie (= 20% aller Klagenfurter
Studierenden) kommen nur knapp 15 wissenschaftliche Mitarbeiter.
Verhältnis 1: 109 - Vergleich Graz: 1:46, Deutschland: 1:24 - im
schlechtesten Fall.

Im Rahmen der Woche der freien Bildung der ÖH Klagenfurt findet
eine Podiumsdiskussion zur aktuellen Situation statt: Es diskutieren
unter anderem Rektor Heinrich C. Mayr und Senatsvorsitzender und
Professor für Psychologie Oliver Vitouch. Donnerstag, 20. Mai 2010,
17:30 Uhr, Lendhafen.

Rückfragehinweis:
Robert Weiß 0699 11719128(Studienvertretung Psychologie)

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