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OTS0015   19. Mai 2010, 08:01

4.000 Jahre Suche nach Unsterblichkeit


   München (ots) - Leiden ist Menschenschicksal, körperliches wie 
seelisches. Von allem Anfang an wurden Krankheit, Schmerz und Tod 
nach Kräften abgewehrt. Seit etwa vier Jahrtausenden ist die 
bewegende Geschichte der Heilkunst überliefert und erforscht. Zwei 
große Repräsentanten der modernen Anti-Aging-Medizin haben sie in 
einem faszinierenden Buch niedergeschrieben: "Auf der Suche nach 
Unsterblichkeit. Die Geschichte der Anti-Aging Medizin von der Antike
bis heute" (Christian Brandstätter Verlag, ISBN 978-3-85033-459-4, 
EUR 36,00). Die Autoren: Professor Dr. med. Bernd Kleine-Gunk, 
Präsident der GSAAM e.V. (Deutsche Gesellschaft für Prävention und 
Anti-Aging Medizin), und Professor Dr. Markus Metka, Präsident der 
Österreichischen Anti-Aging-Gesellschaft, widerlegen auf 160 Seiten, 
untermauert mit 80 Abbildungen, das Vorurteil, dass die 
Anti-Aging-Medizin die Erfindung eines jugendwahnsinnigen 20. 
Jahrhunderts ist: "Kein Menschheitstraum wurde hartnäckiger verfolgt 
als die Suche nach der zweiten Jugend."

   Die Medizin aller Zeiten und Kulturen hat immer versucht, diesen 
Wunsch zu verwirklichen. Das gilt vor allem für Babylonien, Ägypten, 
die griechische Antike, Rom, für Indien und China. Auch die heute 
vielgepriesene Rotweinmedizin stammt aus den Klöstern des 
Mittelalters, in Fortsetzung der Bibelidee vom gesunden Wein.

   Die Autoren beschreiben die wichtigsten Konzepte und die 
schillerndsten Persönlichkeiten. Es gibt keinen Zweifel: Der seit 
Jahrtausenden andauernde Kampf gegen das Altern ist ein Nachweis 
menschlicher Bemühungen, auch mit einfachen Mitteln das Unmögliche zu
versuchen. Viele führende Wissenschaftler ihrer Zeit haben sich daran
beteiligt.

   Die Autoren, praktizierende Experten für gesundes Altern, blicken 
mit dem großen preußischen Arzt Wilhelm Christoph Hufeland zurück. Er
beschrieb den Traum von der Unsterblichkeit als "bevorzugtes Problem 
für die klügsten Köpfe, ein Spielfeld für Tagträumer und die größte 
Verlockung für Scharlatane und Schwindler."
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OTS0015 2010-05-19 08:01 190801 Mai 10 EUN0001 0285



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Erika J. M. Bürk
GSAAM e.V.
e.buerk@gsaam.de
T +49 (0)178 54 606 52
www.gsaam.de

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