- 18.05.2010, 08:11:12
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- OTS0008 OTW0008
Analyse des Hausärzteverbandes zu den Aktivitäten der SVA
Wien (OTS) - Nach dem Studium der Aussendung von Mag. Vlasich habe
ich nochmals die Situation unter Berücksichtigung der Labors
bewertet. Die Situation zeigt sich eigentlich noch bedenklicher, als
sie ursprünglich ausgesehen hat. Es gibt eine nicht unbeträchtliche
Liste von Laborparametern, welche die SVA im Vergleich zur GKK gar
nicht oder geringer honoriert - auch bei uns Praktikern gibt es
solche Positionen.
Natürlich stellt sich die Frage, ob die SVA sich nur die Rosinen
aus dem Kuchen picken möchte - sprich die noch etwas besser bezahlten
Leistungen abbauen und die schlechteren belassen möchte.
Es drängt sich doch der Eindruck auf, dass die SVA ihre Tarife sogar
noch unter das Niveau der GKK senken möchte.
Eine Interpretation der Strategie der SVA lässt eigentlich nur 2
Möglichkeiten zu:
1) Senkung der Tarife unter GKK Niveau - dann hätte die SVA aus
ihrer Sicht weiterhin Daseinsberechtigung
2) Angleichung der Tarife an die der GKK - dann erhebt sich die
Frage nach der Daseinsberechtigung der SVA. Ich bin davon überzeugt,
dass die Versicherten der SVA ohne bürokratischen Mehraufwand von der
GKK betreut werden könnten. Damit wäre die Einsparung einer
kompletten Verwaltungseinheit möglich - wenn ich mich recht erinnere,
ist doch die SVA so um das Wohl ihrer Versicherten bemüht - das wäre
sicher ein mutiger Schritt mit Vorbildwirkung.
Rückfragehinweis:
Für den Österreichischen Hausärzteverband: MR.Dr. WERNER Wolfgang 1100 Wien, Weitmosergasse 3 Präsident ÖHV-Wien Bundessekretär des ÖHV 01 617 22 68 Fax:01 617 22 684 mailto:[email protected] URL: http://www.drwwerner.at
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