- 17.05.2010, 12:28:16
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FP-Seidl: MA-37 verlangt Gebühren für "Phantomzubau"!
Kleingärtner soll für Beamtenfehler bezahlen
Wien (OTS) - Unglaublich, was unschuldigen Menschen in Wien so
alles passiert, wenn der rote Amtsschimmel wiehert, sagt der
Leopoldstädter FPÖ-Obmann KO Wolfgang Seidl. Einem Kleingärtner im 2.
Bezirk (Wasserwiese) wird bei einer Ortsaugenscheinverhandlung der
illegale Zubau seines Nachbarn untergejubelt. Sowohl für diesen
falschen Bescheid über den "Phantomzubau" als auch für den gnädiger
Weise nachfolgenden Richtigstellungsbescheid soll der Kleingärtner
nun je 13,20 an Gebühr entrichten!!!
"Vurschrift is Vurschrift", dürfte bei der Baupolizei von
SPÖ-Wohnbaustadtrat Ludwig Jahr 2010 noch immer oberste Prämisse
sein, der sich das rote Stimmvieh zu fügen habe. Zudem muss man sich
auch fragen, ob die bei der Verhandlung anwesenden Bezirksräte von
SPÖ und ÖVP, die das Schildbürger-Protokoll ebenfalls unterschrieben
haben, nicht eine länger dauernde bifraktionelle Vorbesprechung im
Schutzhaus abgeführt hatten.
In diesem Fall sind jedoch nicht die Fehler von Beamten der MA-37
sowie SPÖ- und ÖVP-Mandataren - so etwas kann natürlich vorkommen -
der Skandal sondern die Unverfrorenheit von Ludwigs Mannen, einem
unschuldig zum Handkuss gekommenen Kleingärtner dafür 26,20 Euro
abknöpfen zu wollen. Für SPÖ-Stadtrat Ludwig mit seinem fürstlichen
Salär von rund 14.000 Euro wird so ein Betrag aus der Portokasse zu
begleichen sein, für einen unter der SPÖ-Gebührenlawine schon halb
begrabenen Menschen ist es das aber nicht, meint Seidl. (Schluss)am
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien
4000/81747
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