- 11.05.2010, 16:01:37
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Hundstorfer dankte allen in der Pflege tätigen Menschen
2010 sollen mehr als 6.000 Personen durch das AMS zu Pflegeberufen qualifiziert werden
Wien (OTS/BMASK) - Anlässlich des morgen stattfindenden Tags der
Pflege drückt Sozialminister Rudolf Hundstorfer den zahlreichen in
der Pflege beschäftigten Menschen seine Wertschätzung aus: "Die
Pflege ist ein so komplexes Beziehungsgeflecht und braucht
professionell arbeitende und starke Persönlichkeiten. Den vielen in
der Pflege tätigen Menschen, die zu einem sehr hohen Prozentsatz
Frauen (rund 79 Prozent) sind, möchte ich heute meinen besonderen
Dank für ihre aufopfernde Tätigkeit aussprechen", so der
Sozialminister.
Durch die demografische Entwicklung und die steigende Lebenserwartung
nimmt die Zahl der Menschen mit Hilfebedarf kontinuierlich zu.
Aktuell beziehen in Österreich mehr als 420.000 Personen ein
Pflegegeld, was etwa fünf Prozent der österreichischen Bevölkerung
entspricht. Für die nächsten Jahre kann festgehalten werden, dass auf
Grund der demografischen Entwicklung mit einer stetigen Zunahme der
Anzahl der Pflegegeldbezieher zu rechnen sein wird. Es handelt sich
daher bei der Pflege um einen Wachstumsmarkt, der krisensichere
Berufsmöglichkeiten bietet, betont Bundesminister Hundstorfer.
"2009 waren es 4.000 Personen, die durch das AMS im Bereich Pflege
aus und weitergebildet wurden. Ich bin zuversichtlich, dass wir für
das Jahr 2010 über das AMS rund 6.000 Personen eine Qualifikation im
Bereich der Pflege ermöglichen können. Bis inklusive März dieses
Jahres waren bereits 1540 Personen in Ausbildung", sagte der
Sozialminister zu den erfolgreichen Maßnahmen des AMS.
Im Jahr 2008 waren insgesamt sechs Prozent aller unselbstständig
Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen tätig und somit fast
189.000 Personen. Im Vergleich zu 2003 ist die Beschäftigungsquote in
diesem Bereich damit um 19 Prozent gestiegen. Konkret sind in
Gesundheits- und Pflegeberufen etwa 68.000 Personen tätig. Davon sind
45.500 Personen als diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger sowie
Pflegehilfen in österreichischen Krankenhäusern angestellt, 17.000 in
Alten- und Pflegeheimen und 3.400 Menschen arbeiten in der mobilen
Pflege. "In den sozialen Diensten für pflegebedürftige Menschen
(Heime, teilstationäre und mobile Dienste) sind nicht nur
Gesundheitsberufe, sondern auch Sozialbetreuungsberufe und andere
Berufe tätig. Nach unserer Schätzung sind dies insgesamt etwa 80.000
Personen. Hier fallen auch die zahlreichen Heimhelferinnen und
Heimhelfer darunter", führte Hundstorfer aus.
"Ich werde weiterhin dafür sorgen, dass die benötigten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gesundheits-, Pflege und
Sozialbetreuungsberufen ausgebildet und qualifiziert werden, da wir
in Zukunft noch viel mehr Menschen in diesen Berufen benötigen werden
und es sich auch um eine große Chance für ältere Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer handelt, die über Lebenserfahrung verfügen", so der
Sozialminister abschließend. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK)
Mag. Norbert Schnurrer , Pressesprecher des Sozialministers
Tel.: (01) 71100-2246
www.bmask.gv.at
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