- 11.05.2010, 12:45:17
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Im Sommer haben Salmonellen Hochsaison
Wien (OTS) - Zurzeit häufen sich in Österreich Infektionen mit
Salmonella Mbandaka. Seit Ende Februar 2010 kam es bereits zu 44
nachgewiesenen Fällen im Vergleich zu nur Fünf im Vorjahr. Der
Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) gibt Tipps wie
sich Konsumenten vor der Salmonellengefahr im Essen schützen.
Falsche Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln zu Hause bieten
einen guten Nährboden für Bakterien. So fühlen sich Salmonellen bei
Temperaturen zwischen zehn und 40Grad C am wohlsten. Kühlen und
Gefrieren verlangsamt lediglich die Vermehrung. Nur Erhitzen auf über
70Grad C tötet die Keime verlässlich ab. Besonders heikel ist darum
der Genuss von rohen und ungenügend erhitzten Produkten aus Geflügel,
Fleisch, Fisch, Rohmilch und Ei.
Salmonellen sind nicht harmlos
Eine Salmonelleninfektion - auch Salmonellose genannt - führt
innerhalb von Stunden zu Durchfall, Fieber, Erbrechen und
Bauchschmerzen und kann bei älteren Menschen durch hohen
Flüssigkeitsverlust lebensbedrohlich werden. Auch Kleinkinder,
Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem sind gefährdet.
Salmonellen im Essen vermeiden - Tipps vom VEÖ
"Mit ein paar Regeln beim Kochen und der Küchenhygiene kann eine
Salmonelleninfektion jedoch vermieden werden", erklärt MMag. Doris
Passler, VEÖ-Pressesprecherin:
- Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier beim Einkauf rasch nach Hause transportieren, gekühlt aufbewahren und bei der Zubereitung ausreichend erhitzen. - Rohmilch abkochen bzw. pasteurisierte Milch verwenden. - Frisch zubereitete Speisen nicht stundenlang bei Raumtemperatur aufbewahren. - Schwangere, Kleinkinder und ältere Menschen verzichten besser auf rohe oder unzureichend erhitzte Speisen mit Fleisch, Fisch, Geflügel und Ei.
Noch mehr Tipps: http://www.ots.at/redirect/salmonellen
Rückfragehinweis:
MMag. Doris Passler, Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit,
Tel.: 06991 947 92 60, mailto:[email protected]
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