OTS0125 / 11.05.2010 / 10:58 / Channel: Wirtschaft / Aussender: Siemens AG Österreich
Stichworte: Elektromobilität / Siemens / Unternehmen


Siemens-Fahrzeugflotte wird elektrisch

Utl.: 20 E-Autos bis 2012 - Jährlich mehr als 50 Tonnen CO2-Einsparung =

Siemens-Fahrzeugflotte wird elektrisch vergrößern

OBS0007 5 WI 0037 11.Mai 10

BILD zu OTS - Mag. Peter Engert (re.), Sprecher der Geschäftsführung, Raiffeisen Leasing, übergibt zwei Elektroautos für die Siemens-Fahrzeugflotte an Mag. Brigitte Ederer (li.), Generaldirektorin der Siemens AG Österreich

  • Personen: im Bild v.l.n.r: Mag. Brigitte Ederer, Generaldirektorin der Siemens AG Österreich, Mag. Peter Engert (re.), Sprecher der Geschäftsführung, Raiffeisen Leasing
  • Fotograf: Siemens AG Österreich
  • Fotocredit: Siemens AG Österreich
  • Ort: Österreich / Wien

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   Wien (OTS) - Die Siemens AG Österreich startet als erstes
Top-Unternehmen Österreichs mit ihrer Fahrzeugflotte in ein neues
Elektrozeitalter. Ab sofort befinden sich vorerst zwei Elektroautos
der Firma Think bei Siemens Österreich im Einsatz. Sie können von
allen MitarbeiterInnen für Dienstfahrten genutzt werden. Siemens wird
nun schrittweise weitere E-Autos in den Fuhrpark aufnehmen - bis 2012
sollen es insgesamt 20 Elektromobile sein. Damit können jährlich mehr
als 50 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Die beiden ersten
Autos mit einer Reichweite von mehr als 150 Kilometern wurden heute
im Rahmen eines Fototermins von Mag. Peter Engert, Sprecher der
Geschäftsführung, Raiffeisen Leasing, an Mag. Brigitte Ederer,
Generaldirektorin der Siemens AG Österreich, übergeben. Außerdem wird
der Fuhrpark von Siemens Österreich ab sofort zwei Elektrofahrräder,
zwei Segways und einen E-Lieferwagen umfassen.
"Mit dem heutigen Tag beginnen wir, Elektrofahrzeuge in unsere
Fahrzeugflotte aufzunehmen. Damit gehen wir einen weiteren konkreten
Schritt in eine grünere Zukunft. Unsere Kunden - und eigentlich wir
alle - profitieren ja bereits von den Tonnen von eingespartem CO2
durch unsere effizienten Kraftwerke, die energietechnische
Modernisierung von Gebäuden oder stromsparende U-Bahnen und
Ampelanlagen. Genauso wichtig ist es, dass wir uns auch
unternehmensintern anstrengen und mit gutem Beispiel vorangehen", so
Ederer.
Zwtl.: Umweltfreundliche Fahrzeugflotte bei Siemens Österreich
Schon bisher hat Siemens großen Wert auf eine umweltfreundliche
Fahrzeugflotte gelegt, die aus Personen- und Lastkraftwagen sowie
anderen Nutzfahrzeugen besteht. Mit rund 1.000 Fahrzeugen hat Siemens
einen der größten Fuhrparks Österreichs. Bei der Anschaffung neuer
Autos spielen bei Siemens ein geringer Treibstoffverbrauch und ein
niedriger CO2-Ausstoß eine wesentliche Rolle. Gegenüber dem Vorjahr
konnte der CO2-Ausstoß im Geschäftsjahr 2009 von durchschnittlich 189
Gramm CO2 je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer auf 179 Gramm gesenkt
werden. Bis zum Jahr 2015 werden nur mehr Fahrzeuge mit einem
CO2-Ausstoß von höchstens 120g/km Eingang in den Fuhrpark von Siemens
Österreich finden. Die interne Postverteilung erfolgte bereits bisher
ausschließlich mit elektrisch angetriebenen Autos.
Zwtl.: Siemens bietet Lösungen für nachhaltige Mobilität
Das fortschreitende Wachstum der Weltbevölkerung, die Verknappung der
Ressourcen und der globale Klimawandel fordern ein Umdenken im
Mobilitätsbereich. Auf dem Weg zu nachhaltiger Mobilität ist Strom
die beste Lösung, denn Strom ist effizienter und sicherer als andere
Energieträger. Der Wirkungsgrad in einem Elektroauto liegt mehr als
doppelt so hoch wie bei Verbrennungsmotoren. Kein anderes Unternehmen
verfügt so umfassend über Produkte und Lösungen für die dafür
notwendige Prozesskette wie Siemens - von der Energieerzeugung über
die intelligenten Stromnetze bis zu den Ladetechniken und dem
Antriebsstrang der Fahrzeuge. Siemens hat das erste Elektroauto
gebaut - 1905 die "Elektrische Viktoria" - und ist auch jetzt in
führender Position bei der Gestaltung des neuen Stromzeitalters.
Da Elektroautos als Fortbewegungsmittel und mobile Energiespeicher
künftig eine Doppelrolle erfüllen, müssen die Energie- und
Kommunikationsschnittstellen zum Energienetz standardisiert werden,
damit der schnelle Lade- und Rückspeisungsvorgang netzweit
koordiniert und abgerechnet werden kann.
E-Autos müssen "überall" eingesteckt, aufgeladen und getankt werden
können, daher braucht das Stromnetz Informationen über die vielen
E-Autos/Verbraucher, die sich flexibel im Netz verteilen: Eine
Kommunikation zwischen E-Auto und Stromnetz ist notwendig, sodass
E-Autos beispielsweise schnell durch entsprechende
Verkehrsmanagementsysteme an die Ladestationen geführt werden können.
Siemens Österreich ist mit seinen Kompetenzzentren im Bereich Smart
Grids/Smart Metering ein wichtiger Bestandteil der
Elektromobilitäts-Strategie des Konzerns.
Zwtl.: Siemens Know-how für Austrian Mobile Power
Siemens Österreich ist führendes Mitglied der 1. österreichischen
Elektromobilitätsplattform Austrian Mobile Power (AMP). Austrian
Mobile Power ist eine Plattform österreichischer Spitzenunternehmen
aus Energiewirtschaft, Industrie und Forschung mit dem Ziel,
Österreich ins Zeitalter der Elektromobilität zu führen. Im
AMP-Projekt emporA, das vom Klima- und Energiefonds mit 8,8 Millionen
Euro gefördert wird, ist Siemens Österreich in folgenden Bereichen
aktiv: Ladestationen (Definition der Anforderungen sowie Auslegung
und Entwicklung der Lade-Infrastruktur),
Systemarchitektur/Schnittstellen (Anforderungen und Konzepterstellung
für Pilotregion) und Smart Grid (Anforderungen, Netztechnische
Szenarien, Abrechnungsmodell, Systemintegration und -optimierung).
Fotos zu dieser OTS folgen in Kürze.
Rückfragehinweis:
   Harald Stockbauer
   Konzernsprecher
   Siemens AG Österreich
   Tel.: 051707 26006
   E-Mail: harald.stockbauer@siemens.com
	
							
												
							
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