- 10.05.2010, 13:19:27
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PRESS FREEDOM AWARD 2010 ausgeschrieben für JournalistInnen in Russland
Wien (OTS) - REPORTER OHNE GRENZEN verleiht in Österreich
traditionell seit 2001 den PRESS FREEDOM AWARD an Reporter,
Journalisten und Publizisten in Südosteuropa und in den
Nachbarstaaten der Europäischen Union.
2010 ist der Award Russland gewidmet.
18 Journalistenmorde blieben seit dem Jahr 2000 in Russland
unaufgeklärt. Allein im vergangenen Jahr kamen drei Reporter
gewaltsam zu Tode. Angesichts der Gefahr, in der russische
Journalisten und Journalistinnen immer noch arbeiten, schreibt
Reporter ohne Grenzen in diesem Jahr den Press Freedom Award für
mutigen Journalismus in diesem Land aus. Die Verleihung findet am
7.Oktober, dem Jahrestag der Ermordung der russischen Journalistin
Anna Politowskaja, statt.
Ausgezeichnet werden kritische bzw. aufklärende sowie
investigative Publikationen zu Themen der Demokratiepolitik,
Pressefreiheit und Meinungsvielfalt, Menschenrechte und
Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Sozialkritik,
Gesellschaftspolitik oder anderen verwandten Inhalten. Zielgruppe des
Awards sind prinzipiell alle Publizisten, unabhängig von Status und
Alter.
Der PRESS FREEDOM AWARD 2010 ist mit 8000 Euro dotiert und wird in
diesem Jahr erstmals an einen einzelnen Preisträger vergeben.
Verliehen wird der Preis in drei Kategorien:
- Printmedien
- Elektronische Medien
- Serien, Bücher, Lebenswerke
Der Jury steht es jedoch frei, die Kategorien zu beschränken bzw.
zu erweitern.
Jury:
- Freimut Duve erster Beauftragter für die Freiheit der Medien der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) - Eva Nowotny Präsidentin der österreichischen UNESCO Kommission - Wolfgang Petritsch österreichischer UN-Botschafter in Genf - Albert Rohan Generalsekretär a.D. im österreichischen Außenministerium - Rubina Möhring Präsidentin Reporter ohne Grenzen Österreich
Die Preisverleihung des Press Freedom Award 2010 erfolgt am 07.
Oktober unter der Patronanz der österreichischen
Parlamentspräsidentin Mag. Barbara Prammer im österreichischen
Parlament. Der Ehrenschutz liegt bei der österreichischen
UNESCO-Kommission.
Richtlinien für Einreichungen:
- Ende der Einreichfrist ist der 31. Juli 2010.
- Angenommen werden nur Beiträge, die 2009 veröffentlicht wurden.
- Referenzschreiben sind fördernd aber nicht zwingend
ausschlaggebend.
- Referenzschreiben sind notwendig bei der Einreichung von
Lebenswerken.
- Nominierungen durch Dritte sind möglich.
- pro Person (bzw. Serie/Sendereihe) kann nur eine Publikation
eingereicht werden. Erforderlich sind hierbei:
a. die Publikation in Originalsprache
b. eine von den Bewerbern autorisierte englische Übersetzung
c. ein Lebenslauf, verfasst in englischer Sprache.
d. eine Kopie des veröffentlichten Beitrags
e. Dies gilt ebenso für Print- Serien bzw. elektronische
Sendereihen (z.B. Serien/Sendungen mit dem der Ausschreibung
entsprechenden Zielsetzung). Hier ist eine Beschreibung dieser
Serien/Sendungen notwendig sowie die Einreichung einer
exemplarischen Veröffentlichung im Print- bzw. Radio-,
TV- oder Internetbereich.
f. Bei der Einreichung von Lebenswerken ist ein detailliertes
Referenzschreiben obligatorisch.Printbeiträge können im Original oder gescannt als Computerdatei
übermittelt werden, Radio- und Fernsehsendungen je nach Umfang auf
Kassette/CD/DVD oder per E-Mail als Computerdatei. Bei Büchern bitten
wir, um eine englische Übersetzung des Vorwortes bzw. eine kurze
Begründung durch ein Referenzschreiben, ebenfalls in Englisch.
Rückfragehinweis:
Pressestelle Reporter ohne Grenzen Österreich Dr. Peter Hörschinger ikp Wien PR und Lobbying GmbH T: +43 1 524 77 90 E: [email protected] Büroleitung Reporter ohne Grenzen Österreich Mag. Hanna Ronzheimer Reporter ohne Grenzen Österreich T.: +43 1 581 00 11 E.: [email protected]
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