KFÖ: Endlich! Valorisierungsdebatte bekommt Schwung!
Wien (OTS) - Mit großer Genugtuung registriert der Katholische
Familienverband Österreichs (KFÖ) die breite politische Unterstützung
der bereits seit Jahren unablässig vorgebrachten Forderung nach
Valorisierung der Familienleistungen.
"Endlich ist unsere langjährige Forderung der Valorisierung der
Familienleistungen Thema beim parlamentarischen Familienausschuss
nächste Woche", freut sich Prof. Dr. Clemens Steindl, Präsident des
Katholischen Familienverbandes. Die Erwartung ist hoch, dass die
jährliche Anpassung an den Verbraucherpreisindex, was ja seit 2009
für die Pensionen gilt, ab sofort auch für Familienbeihilfe,
Kinderbetreuungsgeld, Kinderabsetzbetrag, Pflegegeld und andere
Familienleistungen entschieden wird. Es ist ja "absolut
unverständlich und durch nichts begründbar, dass den Familien dieser
längst fällige Inflationsausgleich vorenthalten wird", ärgert sich
Steindl. "Es bleibt also abzuwarten, ob dieser eklatante Missstand
von den politischen Verantwortlichen nun endlich beseitigt wird. Die
breite politische und gesellschaftspolitische Unterstützung, die
derzeit die Valorisierungsforderung erfährt, darf nicht länger von
der Regierung ignoriert werden und sollte daher bei den
Verantwortlichen zu konkreten Aktivitäten zum Vorteil der Familien
führen", fordert der KFÖ-Präsident.
Familienleistungen werden seit 2002 nicht regelmäßig erhöht und
verlieren durch die Inflation ständig an Wert. Das
Kinderbetreuungsgeld hat seit acht Jahren 18 Prozent des
ursprünglichen Wertes verloren. Der Wertverlust bei der
Familienbeihilfe bewegt sich, selbst wenn man die 13.
Familienbeihilfe berücksichtigt, im zweistelligen Prozentbereich. Vom
bevorstehenden parlamentarischen Familienausschuss erwartet sich der
Katholische Familienverband einen positiven Beschluss für eine
schnellstmögliche Umsetzung der jährlichen Valorisierung von
Familienleistungen.













