OTS0091 / 07.05.2010 / 10:30 / Channel: Chronik / Aussender: Institute for International Research (IIR)
Stichworte: Forschung / Gesundheit / Kommunales / Krankenhäuser / Medizin / Patienten


"Spital 2010" - Kann trotz knapper Mittel im Gesundheitswesen die Qualität gewährleistet werden? - BILD

Utl.: Vom 3. bis 4. Mai traf sich die österreichische Gesundheitsbranche auf der IIR-Fachkonferenz "Die Spital" in Wien. =


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       --      Neufassung in Meldung OTS0125 vom  07.05     --
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   Wien (OTS) - Ein besonderes Highlight der Konferenz war der
Auftritt des Gesundheitsministers Stöger. Ausdrücklich betone dieser,
dass die Erhaltung der Qualität im Gesundheitswesen eine der
zentralen Herausforderungen ist und auch künftig sein wird. Er
stellte klar, dass der Fokus hier nicht nur in der Behandlung von
Patienten liegt sondern Krankheiten präventiv vorgebeugt werden
müsse. Dies wäre beispielsweise bei ernährungsbedingten Leiden
möglich.
   Experten diskutierten darüber, wie die Spitalsfinanzierung in
Zukunft aussehen wird und wohin der Trend der Verwirtschaftlichung
des Gesundheitswesens führen kann. Auch der Sinn oder Unsinn des
aktuellen Entwurfs der Ärzte-GmbHs wurde von kontroversen
Gesichtpunkten beleuchtet. Ihre Meinung dazu vertraten Dr. Sabine
Oberhauser von der SPÖ, Dr. Harald Mayer von der Ärztekammer für
Wien, Mag. Beate Hartinger Deloitte, Dr. Martin Gleitsmann von der
WKÖ und HR DI Harald Gaugg vom Amt der Steiermärkischen
Landesregierung. 
   Einen besonderen Schwerpunkt der IIR-Fachveranstaltung stellte das
Thema "Benchmarking im Gesundheitswesen" dar. Ob Erfolgsmessung und
Vergleiche von Krankenhäusern sinnvoll sind, beantwortete Prof.
Marion Rauner von der University of Vienna School of Business,
Economics and Statistics. Sie demonstrierte, welche Kennzahlen für
einen Spitals-Vergleich überhaupt herangezogen werden können. Anhand
der Data-Envelopment-Analysis zeigte sie, wie man diese Zahlen
auswerten und interpretieren kann. 
   Dr. Arno Melitopulos ging der Frage auf den Grund, ob und wie
gesundheitsökonomische Fragestellungen im RSG und ÖSG ausreichend
verankert sind und ob diese in der Praxis Anwendung finden.
   Die Umsetzung der ELGA in Österreich ist im Moment von zentraler
Bedeutung für das Gesundheitswesen. Experten wie Mag. Konrad Hölzl
vom Wiener Krankenanstaltenverbund, DI Dr. Christian Gierlinger von
der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH oder
Barbara Franz von der FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH stellten
Vernetzungsprojekte vor. Sie zeigten auf, welchen Mehrwert diese für
die PatientInnen haben können und was künftig noch folgen wird.
   Letztendlich, und da waren sich alle Referenten einig, müssen die
knappen Mittel im Gesundheitswesen mit Bedacht eingesetzt werden. 
Rückfragehinweis:
   Mag. (FH) Karin Grünauer, IIR Österreich GmbH, www.diespital.at, Tel.: +43 (1) 891 59-311, 
   E-mail: karin.gruenauer@iir.at.
	
							
												
							
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OTS0091    2010-05-07/10:30
071030 Mai 10
IIR0001 0353