• 06.05.2010, 13:14:45
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Steiermärkische Gebietskrankenkasse: 442.000 e-cards werden getauscht

Graz (OTS) - Seit mittlerweile fünf Jahren ist die e-card aus dem
Leben der Österreicherinnen und Österreicher nicht mehr wegzudenken:
8,5 Millionen Menschen gehen mit der praktischen grünen Karte zum
Arzt oder ins Krankenhaus, nicht weniger als 91 Prozent der Menschen
tragen die e-card stets bei sich, seit 2005 wurden sage und schreibe
500 Millionen Patientenkontakte rasch und sicher abgewickelt. Es wird
wohl nur wenige geben, die dem Krankenschein vergangener Zeiten eine
Träne nachweinen ...

Dass es heuer zum logistischen Großprojekt e-card-Tausch kommt,
hat vor allem einen - gerade in der bevorstehenden Urlaubszeit höchst
aktuellen - Grund: Die Gültigkeit der Europäischen
Krankenversicherungskarte (EKVK) auf der Rückseite der e-card ist
wegen internationaler Bestimmungen auf fünf Jahre limitiert und läuft
daher bei vielen Versicherten ab. Österreichweit werden 2010 mehr als
vier Millionen e-cards ausgetauscht, in der Steiermark sind es im
Bereich der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse (STGKK) 442.000 -
das entspricht nahezu der Hälfte der insgesamt 910.000 e-cards der
STGKK-Versicherten. Rund 112.000 Karten werden allein in Graz
ausgetauscht. Die neuen e-cards werden spätestens zwei Wochen vor
Ablauf der Gültigkeit der alten Karten per Post zugestellt. In der
Steiermark beginnt der Versand am 17. Mai und soll bis August
abgeschlossen sein.

Für STGKK-Obmann Josef Pesserl stellt die Einführung der e-card
vor fünf Jahren einen "Meilenstein in Sachen Kundenfreundlichkeit"
dar. "Die Karte wird von den Menschen hervorragend angenommen und
erspart jede Menge Bürokratie."

Auch Mag. Andrea Hirschenberger, Generaldirektorin der STGKK,
verweist auf die hohe Akzeptanz der e-card. Derzeit sind
steiermarkweit 1.520 Ärzte, sämtliche Landesspitäler sowie eine Reihe
weiterer Krankenhäuser und Rehab-Zentren mit dem e-card-System
verbunden. Hirschenberger: "Allein im Vorjahr wurden in der
Steiermark 17 Millionen Patientenkontakte über die e-card
abgewickelt, seit Einführung der Karte im Jahr 2005 waren es 70
Millionen."

Für Hans Jörg Schelling, den Vorsitzenden im Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger, und DI Volker
Schörghofer, e-card-Verantwortlicher im Hauptverband, gehört die
Karte zu den großen Erfolgsmodellen in der Geschichte der
Sozialversicherung. "Österreich hat damit auch internationalen
Vorbildcharakter, sogar die Gesundheitsreform von US-Präsident Obama
hat sich immer wieder am österreichischen Modell orientiert."

AVISO: Ein honorarfreies Foto von der heutigen Pressekonferenz in
Graz wird auf Wunsch gerne zur Verfügung gestellt.

Rückfragehinweis:
Dieter Hausberger, STGKK-Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0316/8035-1615; Mail: [email protected]

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