• 05.05.2010, 13:09:00
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Kunstmesse Viennafair startet mit 114 Galerien zum sechsten Mal

Bis einschließlich Sonntag (9.5.) auf der Messe Wien - Über 200 internationale Sammler haben Interesse angekündigt

Wien (OTS) - Vor über hundert Medienvertretern eröffneten Mittwoch
Vormittag die Veranstalter der Viennafair zum sechsten Mal die
zeitgenössische Kunstmesse. Laut Matthias Limek, Geschäftsführer der
Messe Wien, ist die Viennafair am besten Weg zur bedeutenden
Kunstmesse zu werden. "Es kann sich sehen lassen, die Viennafair ist
fast erwachsen." 114 Galerien aus 20 Ländern, davon 43 aus
Österreich, 34 aus Westeuropa und 33 aus Osteuropa, sind von heute
bis einschließlich Sonntag Abend vor Ort vertreten. Über 200 Sammler,
darunter 20 aus den USA und 28 aus Großbritannien, haben ihr Kommen
zugesagt. "Der Erfolg wird sich Sonntag Abend beim Kassasturz der
Galerien zeigen", so Edek Bartz, der zum fünften Mal die
künstlerische Leitung der europäischen Kunstmesse mit Schwerpunkt
Ost-Mitteleuropa innehat. Neben den Galerienpräsentationen - die
Wiener Wirtschaftskammer zeichnete die Galerie "Koch Oberhuber Wolff"
und die Galerie "Nächst St. Stephan" mit je 5000 Euro Preisgeld für
die beste Standgestaltung aus ("Emerging/Established Gallery Prize")
- liegt heuer beim Begleitprogramm der Schwerpunkt auf der
Videokunst. In zwei Schienen, die eine stammt aus der Kunstsammlung
der Ersten Bank, die auch maßgeblicher Messe-Sponsor ist, die zweite
wurde von Bartz ausgesucht. Zusammen zeigen sie Beispiele aus diesem
Genre von den Anfängen der späten 1960er Jahre ("Ich könnte fast
weinen, der junge Peter Weibel!" Edek Bartz) bis in die Gegenwart. In
Zusammenarbeit mit departure, der Kreativagentur der Stadt Wien, wird
auch ein diskursiv angelegtes Gesprächsschiene, teilweise in
inhaltlicher Anleihe mit der Kunsthalle-Schau "Lebt und arbeitet in
Wien III", in einer entsprechenden Lounge dem Publikum angeboten.
Neben der Ersten Bank treten bei der Viennafair auch die Stadt Wien
und der Bund als Sponsoren auf.

Besonders stark ist heuer Polen mit insgesamt acht Galerien beim
Osteuropa-Schwerpunkt vertreten. Erfreut wurde auch die Teilnahme
zweier Galerien aus Istanbul, das heuer neben Pecs (Ungarn) und Essen
(Ruhrgebiet, Deutschland) zu den EU-Kulturhauptstädten zählt,
begrüßt.

Eine weitere Neuerung gibt es für das Thema Skulptur zu
erwähnen. Wenn auch nicht außerhalb des Geländes, so gibt es dennoch
heuer zwei Skulpturen im Zugangsbereich zur Viennafair von Jaume
Plensa und Otto Zitko bzw. eine Großskulptur von Heimo Zobernig
("ohne titel") in den ehemaligen Rinderhallen St. Marx, die heute
Abend beim großen Eröffnungsfest zu sehen sein wird. "Sie glauben ja
gar nicht, wie groß diese Skulptur ist", gab sich Bartz
geheimnisvoll. Infos: www.viennafair.at (Schluss) hch

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Mag. Hans-Christian Heintschel 
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81082
   Mobil: 0676 8118 81082
   E-Mail: [email protected]

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