• 05.05.2010, 08:24:36
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Marek: BMWFJ zeichnet beste universitäre Prototypenprojekte aus

Patent- und Lizenzierungsprogramm uni:invent mit Prototypenförderung PRIZE fördert erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen

Wien (OTS/BMWFJ) - "Damit Österreich weiterhin zu den
innovativsten Ländern Europas zählt, ist die erfolgreiche Umsetzung
von Forschungsergebnissen in verwertbare Produkte und Prozesse von
entscheidender Bedeutung. Der Weg hinaus vom Labor auf den freien
Markt kann durch eine gute Kooperation von Forschungseinrichtungen
und Unternehmen wesentlich zur Beschleunigung dieses Prozesses
beitragen. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und
Jugend und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
getragene universitäre Patent- und Lizenzierungsprogramm uni:invent
mit der Prototypenförderung PRIZE hat seit 2004 bereits zu steigenden
Patentanmeldungen und zahlreichen erfolgreichen
Erfindungsverwertungen geführt", betonte Christine Marek,
Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und
Jugend, am Dienstag im Wirtschaftsministerium bei der Präsentation
und Auszeichnung von sieben "PRIZE"-Projekten, die aus 18
Einreichungen des Jahres 2009 von einer international besetzten Jury
zur Förderung vorgeschlagen wurden. Insgesamt wurden dafür 2009 von
der austria wirtschaftsservice (aws) im Auftrag des
Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend Fördermittel in
der Höhe von 801.859 Euro vergeben.

Marek erinnerte in ihren Ausführungen daran, dass sich Österreich
als Hochlohnland auf keinen Kostenwettbewerb einlassen könne, sondern
über neue und technologisch hochwertige Produkte, neue Verfahren und
neue Märkte reüssieren und mit hoher Qualität punkten müsse. "Die
Forcierung von Forschung, Technologie und Innovation ist daher die
wichtigste Gegenstrategie in Zeiten der Krise", sagte die
Staatssekretärin. Das Wirtschaftsressort unterstütze daher zahlreiche
weitere Technologietransfer fördernde Maßnahmen und Initiativen wie
beispielsweise Kompetenzzentren, Research Studios, Christian Doppler
Labors oder Laura Bassi Centers of expertise.

Österreich, so Marek weiter, befinde sich international im
F&E-Bereich auf dem Vormarsch und habe einen enormen Aufholprozess im
Forschungsbereich hinter sich. Konkret sei die Forschungsquote von
1,91 Prozent im Jahr 2000 auf voraussichtlich 2,76 Prozent, die für
das Ende dieses Jahres prognostiziert werden, angestiegen. "Um die
Position Österreichs als eines der innovativsten Länder der
Europäischen Union zu halten und weiter auszubauen seien erfolgreiche
Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen von
entscheidender Bedeutung. Ziel ist es, Österreich in den nächsten
Jahren unter den höchstentwickelten wissensbasierten
Volkswirtschaften zu positionieren und an die technologische
Weltspitze Finnland und Schweden anzuschließen und dabei das
EU-2020-Ziel zu erreichen", führte die Staatssekretärin weiter aus.

Ein wesentliches Kriterium für Unternehmen, um in F&E zu
investieren, sei der einheitlich definierte Umgang mit geistigen
Schutzrechten wie beispielsweise Patenten, Marken oder Mustern. Bei
erfolgreichen Forschungsvorhaben zwischen Universitäten und
Unternehmen müsse von Beginn an klar geregelt sein, wer welches
Wissen einbringt und wem die Rechte zur Verwertung dann gehören. "Zur
Unterstützung der Universitäten wurde das Programm uni:invent
entwickelt, das im Auftrag des Wirtschafts- und
Wissenschaftsministeriums seit 2004 von der aws erfolgreich
abgewickelt wird. uni:invent hat das Bewusstsein, das Wissen und den
Anreiz zur Sicherung und Vermarktung von Forschungsergebnissen für
Universitäten geschärft. Im Zuge der Umsetzung dieses Programms hat
sich jedoch bald gezeigt, dass neue Entwicklungen erst dann wirklich
vermarktbar werden, wenn Prototypen vorhanden sin. Daher wurde der
Prototypenwettbewerb PRIZE vom Wirtschaftsministerium als Teil des
uni:invent Programms initiiert und unterstützt jene
Prototypenprojekte, die reelle Vermarktungs- bzw. Verwertungschancen
haben durch eine Förderung von max. 150.000 Euro pro Projekt. Im Jahr
2009 wurden insgesamt 18 Projekte eingereicht, davon wurden sieben
Projekte in der Höhe von insgesamt 801.859 Euro gefördert", so die
Staatssekretärin, die abschließen allen Projektanten gratulierte und
viel Erfolg für die weitere Umsetzung ihrer Ideen und Entwicklungen
wünschte.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft,Familie und Jugend
   Staatssekretariat: DI (FH) Lukas Pohl
   Tel.: +43 (01) 711 00-5838
   
   Presseabteilung: Dr. Harald Hoyer
   +43 (01) 711 00-2058
   [email protected]
   www.bmwfj.gv.at

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