Wien (OTS) - Sportminister Norbert Darabos hat kein Verständnis
für den Angriff von Gradwohl-Lebensgefährten Walter Mayer auf die
Nationale Anti-Doping-Agentur. "Es gelten für alle Sportlerinnen und
Sportler weltweit die gleichen Regeln. Unangekündigte Kontrollen sind
zentrales Element eines wirkungsvollen Kontrollsystems. Dies in Frage
zu stellen ist völlig unverständlich", sagt der Sportminister.
Eine unangekündigte Dopingkontrolle sei ohne genaue Informationen
über den Aufenthaltsort eines Athleten wirkungslos. Deshalb sind alle
Athleten verpflichtet, bestimmte Meldepflichten zu erfüllen.
"Jeder Sportler in diesem Land weiß, dass die Verweigerung einer
Kontrolle mit einem positiven Test gleichzusetzen ist. Zudem wurde
Eva-Maria Gradwohl vor Ort auf die Konsequenzen einer Verweigerung
hingewiesen. Das Verhalten Gradwohls ist ein klarer Verstoß gegen die
Anti-Doping-Bestimmungen. Dieses Vergehen als persönliche Hetzjagd
abzutun, die Verantwortlichen der NADA aufs wüsteste zu beschimpfen
und sich selbst als Opfer darzustellen entbehrt jeder Grundlage",
ergänzt Darabos.
Rückfragehinweis:
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Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Mag. Stefan Hirsch, Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: 050201-1020145
stefan.hirsch@bmlvs.gv.at
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Mag. (FH) Anja Richter
Büro des Sportministers
Tel: 050201-1072303
anja.richter@sport.gv.at
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OTS0345 2010-05-04/19:53
041953 Mai 10
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