• 04.05.2010, 10:21:39
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ÖBB starten Aktion Fairness

"Wer nicht zahlt, zahlt drauf! Schwerpunktaktionen gegen Schwarzfahrer

Wien (OTS) - Die breite Mehrheit der ÖBB-Kunden ist mit gültigen
Fahrkarten in den Zügen und Bussen unterwegs, eine kleine Minderheit
hingegen fährt ohne Ticket. Diese Schwarzfahrer sorgen in mehrfacher
Hinsicht für Unmut. Die ÖBB starten nun mit der "Aktion Fairness"
eine verstärkte Kontrolle der Fahrkarten.

Gerechte Verhältnisse

Mit der Aktion Fairness wird eine öffentliche Forderung umgesetzt.
Frei nach dem Motto: "Das Geld liegt auf der Straße" wurde vermehrt
Kritik geäußert, die ÖBB unternehmen zu wenig gegen Schwarzfahrer.
Und schließlich ist auch der Faktor Einnahmensicherung ein wichtiger:
Immerhin geht es um einen einstelligen Millionenbetrag, der sehr gut
in mehr Kundenservice oder in die weitere Modernisierung der
Zugflotte investiert werden könnte. Die ÖBB müssen wirtschaftlich
denken und handeln. Und es ist eine Bringschuld gegenüber
Mitarbeitern und zahlenden Kunden, für gerechte Verhältnisse zu
sorgen.

Schwerpunktaktionen in ganz Österreich

Kontrollteams werden ab sofort in allen Zügen und Bahnhöfen der ÖBB
Schwerpunktaktionen durchführen. Die Gebühr für Reisende ohne
gültigen Fahrausweis beträgt 65 Euro bei sofortiger, 95 Euro bei
nachträglicher Bezahlung mit Erlagschein. Um diese Summe kann man
sich schon zwei Monatskarten für die Kernzone Wien oder fast drei
Monate eine Monatskarte in einer Zone des Verkehrsverbundes
Steiermark leisten.

Wer nicht zahlt, zahlt drauf!

Weniger Schwarzfahrer, weniger Übergriffe

Auch in Sachen Sicherheit fallen Schwarzfahrer unangenehm auf. Sie
sind jene, vergleichsweise kleine Gruppe, die immerhin für 70% aller
tätlichen Angriffe auf Zugbegleiter verantwortlich sind. Ein Zustand,
den es unbedingt zu ändern gilt, so die einhellige Meinung.

Dienstleistung kostet Geld

Die ÖBB bieten als Dienstleistungsunternehmen Öffentliche
Verkehrsmittel für alle Österreicherinnen und Österreicher. Rund
600.000 Menschen fahren täglich mit der Bahn in die Schule, Arbeit
oder sind in der Freizeit unterwegs. Eine Transportdienstleistung,
die - wie alle anderen Dienstleistungen auch - entsprechend honoriert
werden muss. Fahrgäste, die das nicht tun und vorsätzlich ohne
Ticket unterwegs sind, schädigen nicht nur die ÖBB sondern zeigen
sich auch äußerst unsolidarisch gegenüber den anderen Kunden. Die ÖBB
wollen für die zahlenden Kunden Gerechtigkeit. Es kann nicht sein,
dass sich eine kleine Gruppe über alle Regeln hinwegsetzt. Bei
Kundenbefragungen spricht sich eine überwältigende Mehrheit dafür
aus, engagierter gegen Schwarzfahrer vorzugehen. Diesem Wunsch werden
die ÖBB nun verstärkt nachkommen.

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister sorgt der ÖBB-Konzern
österreichweit für die umweltfreundliche Beförderung von Personen und
Gütern. Mit rund 42.000 MitarbeiterInnen und Gesamterträgen von 5,8
Mrd. EUR ist der ÖBB-Konzern ein wirtschaftlicher Impulsgeber des
Landes. Im Jahr 2008 wurden von den ÖBB 456 Mio. Fahrgäste und 98,5
Mio. Tonnen Güter transportiert. Strategische Leitgesellschaft des
Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

Rückfragehinweis:

ÖBB-Holding AG
   Mag. Thomas Berger
   Konzernkommunikation
   Tel.: Tel. +43 1 93000 44277, Fax +43 1 93000 44078
   mailto:[email protected]
   
   Vienna Twin Tower - Turm West, A-1100 Wien, Wienerbergstraße 11

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