OTS0072 / 04.05.2010 / 10:01
/ Channel: Wirtschaft
/ Aussender: Austria Wirtschaftsservice
Stichworte:
Auszeichnung / Bildung / Forschung / Fotogalerie / Innovationen / Unternehmen
OBS0004 5 WI 0025 05.Mai 10
BILD zu OTS - "PRIZE 2009": Sieben Prototypen werden ausgezeichnet.
- Personen: Im Bild vlnr 1.Reihe: GF DI Bernhard Sagmeister (aws), Christine Marek (Staatssekretärin BMWFJ), SC Prof. Dr. Peter Kowalski (BMWF) 2.Reihe: DI Michael Bacher, DI Dr. Michael Schnürch, Prof. Dr. Marko Mihovilovic, Prof. Dr. Herbert Hofstätter, DI Valentine Troi, Prof. Dr. Robert Schennach, Martin Kornschober, DI Eduard Gilli, Dr. Herbert Grabner, Prof. Dr. Wolfgang Amrhein, Prof. Dr. Wolfgang Freysinger, Dr. Florian Kral, DI Dr. Meinhard Breiling
- Fotograf: Ian Ehm
- Fotocredit: AWS, BMWF, BMWFJ, BMVIT/APA-OTS/Ehm
- Ort: Österreich / Wien
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Wien (OTS) - Die aws zeichnet im Auftrag des Wirtschaftsministeriums sieben universitäre Entwicklungsprojekte aus, in welchen Prototypen hergestellt werden. Damit wird der Wissenstransfer von der Forschung in die Wirtschaft gefördert. Die austria wirtschaftsservice (aws) unterstützt die Umwandlung von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Wertschöpfung. Eines der zahlreichen Instrumente ist "PRIZE", mit dem die aws im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) die Entwicklung von Prototypen fördert. Am 4. Mai zeichnet Staatssekretärin Christine Marek die Preisträger von "PRIZE 2009" aus. 800.000 Euro für Prototypen Staatsekretärin Christine Marek: "Damit Österreich weiterhin zu den innovativsten Ländern Europas zählt, ist die erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Das Förder- und Beratungsprogramm uni:invent mit der Prototypenförderung PRIZE hat bereits zu steigenden Patentanmeldungen und zahlreichen erfolgreichen Umsetzungen geführt." Die aws vergibt heuer bereits zum dritten Mal Fördergelder im Rahmen von PRIZE an vielversprechende Entwicklungsprojekte österreichischer Universitäten. Mit dem Preisgeld von insgesamt rund 800.000 Euro wird gezielt die Schaffung von Prototypen gefördert. aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister: "Innovative Ideen müssen von den Universitäten zu den Unternehmen gelangen, damit aus Forschung tatsächliche Innovation wird." Gerade potenzielle Entwicklungspartner oder Risikokapitalgeber würden ein Projekt erst positiv beurteilen, wenn ein Prototyp vorliegt. Sagmeister: "Mit der Prototypenförderung PRIZE versuchen wir hervorragenden Ideen aus Österreich zum Durchbruch zu verhelfen, denn der Transfer von wissenschaftlicher Forschung ist ein wichtiger Teil einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik." "PRIZE 2009": Sieben Prototypen mit großem Potenzial Die heurigen "PRIZE-Träger" entwickeln Prototypen, die vom "Neuartigen Synchronmotor" bis zum "Cardiogenen Wirkstoff" reichen. So haben sich Forscher und Forscherinnen der österreichischen Universitäten beispielsweise mit folgenden angewandten Fragestellungen beschäftigt: - Produktion künstlichen Schnees: Schnee ist für den Wintertourismus im Alpenraum eine unverzichtbare Voraussetzung. Um die Skisaison zu verlängern, investieren Skigebietsbetreiber vermehrt in Anlagen zur künstlichen Erzeugung von Schnee. Solche Technologien sind heute aus den Skigebieten nicht mehr weg zu denken. Diese konventionellen Schneeerzeuger produzieren Schnee, der aus runden gefrorenen Wassertröpfchen besteht und keine Ähnlichkeit mit natürlichen Schneekristallen aufweist. Der Dendrite Generator, eine Erfindung von Forschern der Technischen Universität Wien (TU Wien) und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), hat zum Ziel, naturähnlichen Schnee zu erzeugen. Dabei sollen echte Schneekristalle erzeugt werden, wie sie auch in natürlichen Wolken entstehen. - Neuartige Synchronmotoren: In einem weiteren prämierten Projekt war das Ziel der Forscher, die Nachteile heutiger Magnetwerkstoffe in Synchronmotoren (Temperaturempfindlichkeit, Risiko der Entmagnetisierung bei hoher elektrischer Leistung und Schwierigkeiten bei der hochdrehzahl-stabilen Anbringung am Rotor) zu bewältigen und gleichzeitig einen Motor zu entwickeln, der besonders bei kleineren Baugrößen einen besonders hohen Wirkungsgrad erzielt. Die Lösung des Problems liegt in einer neuartigen Merkmalskombination, die eine geänderte Magnetflussführung mit anderen momenterzeugenden Designelementen koppelt. Die Forscher gehen neben der offensichtlichen Lösung der wesentlichsten Probleme, die herkömmliche Magnetmaterialien mit sich bringen, von einem deutlich erhöhten Wirkungsgrad bei ihrem Motor aus. Dass die Entwicklung von Prototypen Sinn macht, konnte durch die erfolgreichen Umsetzungen von Projekten aus den Vorjahren gezeigt werden. Damals prämierte Projekte, wie etwa ein neuartiges Sprengverfahren oder neuartige chemische Substanzen, haben bereits erfolgreich ihren Weg in die Wirtschaft gefunden. Während im Jahr davor die medizinischen Projekte dominierten, überwiegen heuer eher technische Projekte: Zwei prämierte Projekte kommen von der Technischen Universität Wien, jeweils eines von der Technischen Universität Graz, von der Johannes Kepler Universität Linz, von der Montanuniversität Leoben, von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sowie von der Medizinischen Universität Innsbruck. Über uni:invent: Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung getragenen universitären Patent- und Lizenzierungsprogramms uni:invent unterstützt die aws österreichische Universitäten bei der Bewertung, Patentierung und Verwertung von Erfindungen. Über austria wirtschaftsservice GmbH Die austria wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderungsbank des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Die aws sorgt für Wachstums- und Entwicklungschancen dort, wo der freie Markt diese nicht in vollem Umfang garantieren kann: durch Vergabe von Zuschüssen, zinsgünstigen Krediten, durch die Übernahme von Haftungen sowie durch Begleitung und Beratung. Ein Teil der Mittel der aws kommt aus dem erp-Fonds, einer Kapitalzuwendung des Marshall-Planes der Vereinigten Staaten von Amerika. Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie nach Ende der Veranstaltung im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at, www.pressefotos.at und www.picturedesk.com. http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=84&dir=201005&e=20100504_a&a=event Rückfragehinweis: austria wirtschaftsservice GmbH Mag. Matthias Bischof Leiter Unternehmenskommunikation / Internationale Agenden Tel.: 01 / 501 75 - 375 mailto: m.bischof@awsg.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0072 2010-05-04/10:01 041001 Mai 10
AWS0001 0714


