- 03.05.2010, 12:02:50
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Umwelt - SP-Valentin: "Investitionen im Umweltbereich sicherten in Wien knapp 57.000 Jobs"
SP-Umweltsprecher erwartet sich durch die Fortsetzung des Klimaschutzprogramms gute Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Wien (OTS/SPW-K) - "Mit ihrer Forderung nach nur 30.000
Arbeitsplätzen durch Investitionen im Umweltbereich schaut die ÖVP
wieder einmal recht alt aus: durch das Klimaschutzprogramm (KliP) I
hat Wien 56.600 Arbeitsplätze gesichert! Also deutlich mehr, als die
ÖVP fordert", erwidert der Vorsitzende des Umweltausschusses,
SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin auf Forderungen von VP-Stiftner. Mit
dem KliP II, das im Dezember 2009 beschlossen wurde, werde die
erfolgreiche Linie weitergefahren. Valentin erwartet sich durch das
Klip II ähnlich gute Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt wie durch das
KliP I.
Die Evaluierung des KliP I hat deutlich gezeigt: Allein zwischen
1999 und 2008 wurden Investitionen in der Höhe von rund 11 Mrd. Euro
ausgelöst, der Wertschöpfungseffekt betrug sogar rund 25 Mrd. Euro.
Das Klip I hat rund 56.600 Arbeitsplätze gesichert - das sind 7
Prozent der in Wien unselbständig Beschäftigten. "Wir werden diesen
Kurs weiter intensiv verfolgen. Der globale Klimawandel ist längst
Realität und auch bei uns spürbar, wir werden jedenfalls als Stadt
Wien unseren Beitrag leisten", sagt Valentin.
Zudem stellt die Stadt Wien eine Fülle von Förderungen für die
WienerInnen bereit. Allein für die Förderung der Solarenergie gibt es
jährlich eine Million Euro. Daneben gibt es Förderungen für
thermische Wohnhaussanierung und ein umfassendes Informationspaket
für Betriebe im Rahmen des ÖkobusinessPlan Wiens.
Investitionen in den Umweltschutz sichern und schaffen tausende
Arbeitsplätze in Wien, stellt Valentin klar: "Ich erinnere Kollegen
Stiftner gerne an die Investitionen im Umweltbereich: 220 Mio. Euro
in die Müllverbrennungsanlage Pfaffenau, 225 Mio. Euro für die
Erweiterung der modernsten Kläranlage Europas in Simmering, knapp 113
Mio. Euro für den Wientalsammler und den Liesingbachsammler, knapp 14
Mio. Euro für die Errichtung einer hochmodernen Biogasanlage, 15 Mio.
Euro für die Sanierung der denkmalgeschützten Aquädukte der Wiener
Hochquellwasserleitung, mehr als 10 Mio. Euro für den Neubau des
Wasserbehälters am Wienerberg, 77 Mio. Euro für die Verbesserung des
Hochwasserschutzes entlang der Donau und 76 Mio. Euro für den Ausbau
des Kanalnetzes in der Donaustadt. In den nächsten Monaten und Jahren
werden überdies 45 Mio. Euro in das Abfalllogistikzentrum Simmering
investiert."
"Abgesehen davon, dass die neuerliche Behauptung der ÖVP, Wien
erwirtschafte Überschüsse aus Gebühren ein Nonsens ist, weiß die ÖVP
offenbar selbst nicht, was sie mit dem diesen fiktiven Beträgen
machen will: die Wiener ÖVP-Chefin Marek lässt Glückslose drucken und
will das Geld verspielen, während ihr Umweltsprecher Stiftner es in
Umweltschutzmaßnahmen investieren will. Unklarer geht's wohl nicht
mehr - aber so ist sie halt, die Wiener ÖVP", sagt Erich Valentin.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger
Tel.: (01)4000-81941,F:(01)5334727-8194
mailto:[email protected]
http://www.rathausklub.spoe.at
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