- 30.04.2010, 12:16:51
- /
- OTS0213 OTW0213
Katholische Aktion fordert Abschaffung der Sonderschulen
"Sonderschulen belegen mit sozialem Stigma und mindern Lebenschancen" - KAÖ für Bildungsdebatte mit dem Ziel einer gemeinsamen Schule, die Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird
Wien, 30.04.10 (KAP) Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) fordert
die Abschaffung der Sonderschulen und die Einführung einer
gemeinsamen Schule, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird.
"Sonderschulen bremsen erwiesenermaßen den Aufstieg in
weiterführende Schulen", heißt es in einer Aussendung am Freitag.
Die dort unterrichteten Kinder "sind mit einem sozialen Stigma
belegt und ihre Lebenschancen dadurch vermindert". Laut
KAÖ-Präsidentin Luitgard Derschmidt ist es "eindeutig bewiesen, dass
die soziale Durchmischung allen Kindern zugute kommt und bei
entsprechender Unterrichtsgestaltung sowohl die leistungsschwächeren
als auch die -stärkeren größere Lernerfolge erzielen".
Der Schultyp der Sonderschulen in Österreich dient zur Integration
und Förderung von Kindern mit besonderem sonderpädagogischem
Förderungsbedarf, sei es aufgrund physischer oder psychischer
Handicaps oder körperlicher Behinderungen. Je nach Art der
Problemstellung wird jedes Kind nach verschiedenen Lehrplänen
unterrichtet und beurteilt, wobei die Klassengrößen gering sind.
Bei ihrer Einführung seien Sonderschulen "ein klarer Fortschritt"
gegenüber der Situation davor gewesen, räumte die Katholische Aktion
ein. "Nun ist es aber an der Zeit, einen Schritt weiter zugehen."
Mehr auf www.kathpress.at (ende) rme/
nnnn
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | KAT






