- 30.04.2010, 10:07:12
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ÖAMTC-Flugrettung flog 200000. Einsatz für Menschen in Not
Rund zehn Prozent der Einsätze sind lebensrettend
Wien (OTS) - Täglich sind die Crews der 16
ÖAMTC-Notarzthubschrauber in der Luft, um Menschen in Not schnelle
medizinische Hilfe zu bringen. Gestern flog der Kitzbüheler
Notarzthubschrauber Christophorus 4 den 200.000. Einsatz für die
ÖAMTC-Flugrettung. Der Notarzthubschrauber wurde zu einem Notfall im
Gemeindegebiet von Kirchdorf alarmiert. Beim Spielen war ein Junge
aus rund zwei Metern Höhe auf den Boden gestürzt.
Flugrettungssanitäter Hubert Weiskopf, ÖAMTC-Notarzt Michael Rainer
und Captain Andreas Berger flogen den achtjährigen Buben nach
erfolgreicher medizinischer Erstversorgunug ins Krankenhaus St.
Johann.
"Für die Teams der Christophorus Notarzthubschrauber bedeuten
200.000 Einsätze auch das Miterleben von 200.000 menschlichen
Schicksalsschlägen, die nicht selten das Leben komplett verändert
haben", resümiert der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Reinhard
Kraxner. Ob Herzinfarkt, Schlaganfall, Verkehrsunfall oder Frühgeburt
- Beispiele, dass die Flugrettung ein wesentlicher Bestandteil der
Notfallversorgung ist, gibt es zur Genüge. Die hohe Einsatzzahl zeigt
auch, wie wichtig die ÖAMTC-Notarzthubschrauber für die notärztliche
Versorgung Österreichs sind. "Wenn es um Leben oder Tod geht, zählt
für Menschen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, meist
jede Minute", erläutert Kraxner.
Maximal drei Minuten nach der Alarmierung sind die Teams der
Christophorus Flugrettung in der Luft. Im Schnitt vergehen gerade 13
Minuten bis ein ÖAMTC-Notarzthubschrauber am Notfallort eintrifft.
Durch die rasche notärztliche Versorgung direkt am Unfallort steigen
die Überlebenschancen des Patienten und auch die Wahrscheinlichkeit,
das Unglück ohne Spätfolgen zu überstehen. Auch der rasche und
schonende Transport durch den ÖAMTC-Notarzthubschrauber in das
geeignete Spital wirkt sich positiv auf die Heilungschancen aus. "Den
Patienten entstehen durch einen Notarzthubschrauber-Einsatz keinerlei
Kosten", erklärt Kraxner. "Einzige Ausnahme sind Sport- und
Freizeitunfälle im alpinen Bereich, die auch der ÖAMTC direkt an die
Patienten verrechnen muss."
Leben zu retten funktioniert nur in Teamarbeit
Tragende Säulen der Notfallversorgung aus der Luft sind die Crews
der ÖAMTC-Notarzthubschrauber. "Jedes Mitglied der Besatzung, Pilot,
Flugrettungssanitäter und Notarzt, hat einen klar definierten
Aufgabenbereich. Im Einsatz können sich diese Aufgaben auch
überschneiden", erläutert Kraxner, der selbst Einsatzpilot der
ÖAMTC-Flugrettung ist und auf unzählige Einsätze zurückblicken kann.
Den komplexen Anforderungen eines Einsatzes kann man nur gemeinsam
begegnen. Gerade in der Flugrettung ist gute Teamarbeit Garant für
die Sicherheit und die optimale Versorgung des Notfallpatienten. "Ein
eingespieltes Team ist in der Lage, miteinander und füreinander zum
Wohle der Patienten zu agieren", hält der Geschäftsführer der
ÖAMTC-Flugrettung fest. Und auch dem Miteinander der
unterschiedlichen Einsatzorganisationen kommt in der Flugrettung
große Bedeutung zu. "Bei jedem Einsatz arbeiten die Spezialisten der
Rettungsorganisationen Hand in Hand", erklärt der Chef der
ÖAMTC-Flugrettung. "Diese Teamarbeit ist absolut notwendig, denn
einer allein kann gerade bei Notarzteinsätzen nicht den Erfolg
bringen, der oft über Leben und Tod entscheidet." Der ÖAMTC und seine
Partner - Rotes Kreuz, Wiener Rettung und Bergrettung - sind Garant
für ein funktionierendes und sozialverträgliches Flugrettungssystem
in Österreich.
Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zur ÖAMTC-Flugrettung ist unter www.oeamtc.at/presse
abrufbar.
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Ralph Schüller, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, mailto:[email protected], http://www.oeamtc.at
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