• 29.04.2010, 11:41:07
  • /
  • OTS0145 OTW0145

Wirksamkeit der Forschungsförderung

Kleinere Projekte mit besserer Wirkung

Johann Jäger, Geschäftsführer der Austrian Cooperative Research - ACR

Wien (OTS) - Es lohnt sich, KMU in der Forschung zu unterstützen,
es lohnt sich aber noch viel mehr, forschende KMU zu unterstützen,
wenn sie mit der Austrian Cooperative Research - ACR gemeinsam
arbeiten: Jeder eingesetzte Fördereuro bewirkt sein 25,3faches an
zusätzlichem Umsatz, ohne ACR-Beteiligung sind es nur 19,00 Euro mehr
Umsatz. Obwohl die Forschungsprojekte mit ACR-Beteiligung kleiner
sind und weniger Fördermittel lukrieren, sind sie somit
wirtschaftlich und technisch erfolgreicher, sie haben eine bessere
Wirkungsquote was die eingesetzten Fördermittel betrifft und es
gelingt ihnen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Diese Ergebnisse
brachte eine jetzt vorgelegte Sonderauswertung der KMU FORSCHUNG
AUSTRIA (KMFA) im Rahmen des FFG-Wirkungsmonitorings zutage.

Im Rahmen des regelmäßig durchgeführten Wirkungsmonitorings für
die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), bei dem
die KMU FORSCHUNG AUSTRIA (KMFA) untersucht, welche wirtschaftlichen
und technischen Effekte die Fördergelder der FFG-Basisprogramme
haben, führte die KMFA anhand der erhobenen Daten von 2009 eine
Sonderauswertung für Forschungsprojekte mit ACR-Beteiligung durch.
Die Daten beziehen sich auf Forschungsprojekte, die mit Geldern aus
den FFG Basisprogrammen gefördert und 2005 abgeschlossen wurden und
liegen jetzt vor. Die vergleichende Sonderauswertung der KMFA zeigt
deutliche Unterschiede zwischen Projekten mit und ohne
ACR-Beteiligung:

Alle ACR-Projekte erreichten ihre technischen Ziele

Jedes der zehn Projekte mit ACR-Beteiligung erreichte seine
technischen Ziele, verglichen mit 81 % bei allen geförderten
Projekten. "Weil die Ressourcen begrenzt sind, arbeiten KMU und
ACR-Institute sehr ökonomisch, das kann ein Grund für diese hohe
Erfolgsquote sein," so Johann Jäger, Geschäftsführer von Austrian
Cooperative Research.

Überdurchschnittlicher wirtschaftlicher Erfolg

70 % der Unternehmen, die mit einem ACR-Institut
zusammengearbeitet haben, sehen auch ihre wirtschaftlichen
Projektziele erreicht, die Quote bei allen Projekten liegt bei 56 %.
Die Analyse bestätigt, dass sich das Forschen lohnt: Jeder
Forschungseuro lukrierte sein 13,8faches an zusätzlichem Umsatz bei
den ACR-Projekten, der Durschnittswert bei allen Projekten liegt bei
7,4 Euro je eingesetztem Forschungseuro. Rechnet man den gesicherten
Umsatz noch hinzu, so vermehrten die ACR-Forschungsprojekte jeden
eingesetzten Euro 32,4 mal und die Projekte insgesamt 16,5 mal.

Effektiv eingesetzte Fördermittel

Die Fördermittel werden von den KMU in ACR-Projekten besonders gut
verwertet: Jeder Fördereuro bewirkte 25,3 Euro zusätzlichen Umsatz
bzw. 59,4 Euro zusätzlichen und gesicherten Umsatz. Bei den durch die
Basisprogramme insgesamt bereitgestellten Euro wurden jeweils 19,0
Euro und 42,6 Euro erwirtschaftet. Die rund 950.000 Euro Förderung in
Form von Darlehen und Förderungsbeiträgen erzielten somit 26 Mio.
Euro zusätzlichen Umsatz - zusätzlicher Umsatz, der sonst nicht hätte
realisiert werden können, denn keines der zehn Projekte wäre ohne
Förderung zustande gekommen.

ACR-Projekte lukrierten weniger Fördervolumen

Insgesamt 332 geförderte Projekte wurden 2005 von Unternehmen
unterschiedlicher Größe abgeschlossen, zehn davon mit Beteiligung
eines Forschungsinstituts der Austrian Cooperative Research. Während
die Projekte durchschnittlich 318.000 Euro Förderung erhielten, liegt
das durchschnittliche Fördervolumen der ACR-Projekte mit 94.600 Euro
deutlich darunter.

"Unsere Sonderauswertung zeigt, dass FFG-geförderte Projekte, die
mit Beteiligung eines ACR-Institutes durchgeführt werden sowohl in
wirtschaftlicher als auch in technischer Hinsicht erfolgreicher
sind", resümiert Sonja Sheikh von der KMFA. Johann Jäger dazu: "Die
starke KMU-Orientierung der ACR erweist sich hier als besonderer
Vorteil für die Fördergeber, die ja gerade die kleineren Unternehmen
zu Forschung ermutigen wollen. Für die KMU heißt dies, dass sie, die
besonders sorgfältig mit Ressourcen umgehen müssen, bei der ACR
gewissermaßen einen Erfolgsgaranten im Boot haben."

Austrian Cooperative Research ACR ist eine gemeinnützige Vereinigung
von 15 außeruniversitären kooperativen Forschungsinstituten und
fungiert als Drehscheibe der mittelständischen Forschungs- und
Entwicklungsarbeit in Österreich. Das Betreuungsspektrum reicht von
der Vermittlung von KMU-affinen außer- und inneruniversitären
Forschungspartnern über Förderungshinweise bis zum Aufbau kollektiver
Forschungsprojekte. Neben ihrer Funktion als Anlaufstelle für
Unternehmer vertritt die ACR die Interessen der kooperativen
Forschungsinstitute nach außen, gegenüber politischen
Entscheidungsträgern, Interessengruppen und der Öffentlichkeit. Sie
ist das Sprachrohr der mittelständischen Innovationsstrategien in
Politik und Wirtschaft.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

KMU FORSCHUNG AUSTRIA
   Sonja Sheikh
   Tel.: +43 (1) 505 97 61
   [email protected]
   www.kmuforschung.ac.at
   
   AUSTRIAN COOPERATIVE RESEARCH - ACR 
   Manuela Jeretic
   Tel.: +43 (1) 219 85 73-12
   [email protected]
   www.acr.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel