• 25.04.2010, 09:00:16
  • /
  • OTS0004 OTW0004

"trend": Klagenfurter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Hypo-Geldwäsche-Verdacht in Montenegro

Angeblich hat Hypo Alpe-Adria Kredite an Firmen im Umfeld des flüchtigen Kokainschmugglers Darko Saric vergeben - Hypo fühlt sich ins falsche Licht gerückt.

Wien (OTS) - Das Finanzministerium und die verstaatlichte Hypo
Alpe-Adria-Bank (HAA) reagieren auf Presseberichte über
Geldwäsche-Verdacht gegen die montenegrinische HAA-Tochter. "Wir
haben die Angelegenheit sofort der CSI Hypo übergeben", sagt
Ministeriumssprecher Harald Waiglein in der am Montag erscheinenden
Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend". Die Staatsanwaltschaft
Klagenfurt ermittelt in der Causa, von der montenegrinische Medien
zuletzt berichteten. Demnach ermitteln sowohl die Geldwäschebehörde
als auch die lokale Staatsanwaltschaft gegen die HAA-Niederlassung in
Podgorica. Sie soll an Firmen aus dem Umfeld des flüchtigen
Kokainschmugglers Darko Saric Kredite in der Höhe von mehreren
Millionen Euro gewährt haben - die letzte große Zahlung sei erst am
30. Dezember erfolgt, dem Tag der Verstaatlichung der
krisengeschüttelten Kärntner Bank. In der Hypo-Zentrale in Klagenfurt
fühlt man sich aber durch die Berichterstattung ins falsche Eck
gerückt: "In Montenegro werden derzeit Ermittlungen gegen alle Banken
geführt - die Hypo ist nur im Spotlight, darum fällt das auf uns
zurück", sagt HAA-Sprecherin Martina Uster im "trend".

Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TRE

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel