- 23.04.2010, 14:27:04
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Forschungs- und Bildungsstrategie der Regierung wird zu Makulatur
Wien (OTS) - Als Eingeständnis für das Fehlen eines
zukunftsorientierten Konzeptes der Bundesregierung wertet die
Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die nunmehr bekannt
gewordene Eliminierung der wichtigsten Vorhaben für Wissenschaft und
Forschung aus dem Strategiebericht zum Bundesfinanzrahmengesetz 2009
bis 2013. Während in dem ursprünglichen Entwurf noch eine Steigerung
der Forschungsquote auf vier Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP)
bis 2020 und eine Hebung der Bundesausgaben für den tertiären
Bildungssektor auf zwei Prozent des BIP schriftlich festgehalten ist,
findet sich in dem aktuellen Regierungsübereinkommen weder die eine
noch die andere Maßnahme. "Damit werden alle bisherigen
Absichtserklärungen von Regierungsvertretern, in Wissenschaft und
Forschung zu investieren, als Makulatur entlarvt", erklärte dazu
uniko-Präsident Hans Sünkel.
Rückfragehinweis:
Manfred Kadi Referent für Öffentlichkeitsarbeit Österreichische Universitätenkonferenz Liechtensteinstraße 22 1090 Wien Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24 Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22 Email: [email protected] Homepage: www.uniko.ac.at
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